|
|
19. Handelsverband: Hoher Kollektivvertragsabschluss
18. 2. LogIT Retail
17. Handelsverband: Offener Brief an die Post
16. Handelsverband zur Vertagung des Kollektivvertragsabschlusses
15. Handelsverband zu GPA-djp-Katzian: Lohnrunde mit Augenmaß sichert Arbeitsplätze
14. Handelsverband für Lohnrunde mit Augenmaß
13. Wolfgang Binder neuer Leiter Plattform Versandhandel
12. Jungunternehmertag
11. Generalversammlung 2008
10. Versandhandelstag
9. Euro 2008
8. Jobmotor
7. Vernissage
6. Inflation
5. Handelskolloquium
4. Batterienverordnung
3. Vermögenszuwachssteuer
2. Jobmotor Handel
1. Buchinger
19. Handelsverband: Hoher Kollektivvertragsabschluss
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV011) 21.11.2008
Hoher Kollektivvertragsabschluss von 3,58% für Handelsangestellte
Mumelter anerkennt mutiges Bekenntnis des Handels zur Stärkung der Kaufkraft
Wien - Der Österreichische Handelsverband sieht im relativ hohen Kollektivvertragsabschluss für die Handelsangestellten einen mutigen Schritt und ein Bekenntnis des Handels zur Stärkung der Kaufkraft. Das Plus von 3,7% für alle Bezieher von Einkommen unter 1.400 Euro und Lehrlinge, sowie die Erhöhung der Einkommen über 1.400 Euro um 3,6% ergeben umgelegt auf die Gehaltstafeln eine durchschnittliche Steigerung von 3,58%. Das sei wirklich viel und gebe sicher Anlass zu erhöhter kaufmännischer Sorgfalt, sieht Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes den hohen Kollektivvertragsabschluss durchaus kritisch. "Es bleibt zu hoffen, dass die Ertragskraft der österreichischen Handelsunternehmen diesen hohen Abschluss für das Jahr 2009 auch ohne negative Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation zulässt", warnt Mumelter. Andererseits habe der österreichische Handel damit aber einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Auswirkungen der globalen Finanzkrise geleistet, so Mumelter abschließend.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Aufgaben eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragen: Dr. Stefan Mumelter 0664-2049242
zurück nach oben
18. 2. LogIT Retail
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV010) 20.11.2008
2. LogIT Retail
Erfolgreiche Logistik & IT im Einzelhandel
„Finden Sie den richtigen Weg!“, lautete die Botschaft der gestern im Austria Center Vienna veranstalteten zweiten LogIT Retail. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis großer Unternehmen zeigten, welche Wege im Bereich Logistik und IT bestritten werden können.
Der Vormittag der zweiten LogIT Retail, veranstaltet vom Handelsverband, stand ganz im Zeichen der erfolgreichen Steuerung der Logistikkette. Diese ist eine notwendige Voraussetzung für das tägliche Geschäft, wie etwa die Vorträge von Dr. Alexander Wiegele, Geschäftsführer bauMax Import und Logistik GmbH, und Mag. Werner Wutscher, Vorstand Rewe Group Austria, zeigten. Das in diesem Zusammenhang aufgegriffene Thema Green Logistics verdeutlichte, dass neben der Kosteneffizienz auch die Erreichung von Umweltzielen eine wichtige Rolle für heimische Unternehmen spielt. Wobei der Rewe-Vorstand klar anmerkte, dass sich Nachhaltigkeit für das Unternehmen rechnen müsse. Ein Umstand, der Firmen nachhaltiges Handeln erschwere, sei laut Wutscher, dass je nach Bundesland gesetzliche Rahmenbedingungen unterschiedlich ausgelegt würden. Dies betreffe unter anderem Wochenendfahrverbote oder Tonnagen-Beschränkungen. Wutschers Forderung an den Gesetzgeber lautet daher, abgestimmter vorzugehen.
Einen sehr umfangreichen Einblick in die Logistik einer europaweit operierenden DIY-Kette gab Dr. Alexander Wiegele, Geschäftsführer bauMax Import und Logistik GmbH. Laut Wiegele sei die DIY-Branche ein Spezialfall in der Retail-Branche, da mindestens die Hälfte des Volumens von der Industrie direkt an die Märkte geliefert werde. Zentralisierung, wie in anderen Branchen üblich, mache keinen Sinn. Strecken- und Kosteneffizenz ist auch das erklärte Ziel von bauMax, weshalb der Händler bei der weiteren Expansion in neue Märkte im CEE-Raum neben dem Logistikzentrum in Wien auch die Errichtung je eines Logistikstandortes in der Türkei und in Rumänien vorsieht.
„Uns will keiner, aber jeder braucht uns“, klagte Walter Steiger vom Tiroler Transport- und Speditionsunternehmen Nothegger über die Einstellung zum Thema LKW. Das heimische Unternehmen auch bemüht sind, ihren Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten, zeigt Nothegger selbst. Für die Umstellung des Fuhrparks mit dem Ziel, CO2 zu reduzieren, wurde Nothegger im Rahmen des Förderprogramms klima:aktiv mobil, eine Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums im Verkehrsbereich, als Partner ausgezeichnet. Mit der Unterstützung des auf Verkehrswesen spezialisierten Beratungsunternehmens Herry Consult konnte Nothegger bei 270 LKW eine CO2-Reduktion von 656 Tonnen pro Jahr erreichen. Eine detailierte Darstellung des klima:aktiv mobil-Programms, das Betriebe bei der Umsetzung von betrieblichen Mobilitätsmaßnahmen zur Treibhausgasreduktion und Transportrationalisierung unterstützt, lieferte DI Clemens Piffl von Herry Consult.
Im Anschluss an die Mittagspause widmeten sich die Referenten der Kundengewinnung und -bindung. Moshe Rappoport, Executive Technology Briefer IBM Research GmbH, wagte einen Blick auf übermorgen. Seinen Ausführungen zufolge vollzieht sich ein Machtwechsel vom Verkäufer zum Käufer. Dieser werde durch die Technik unterstützt. Die Informationstechnologie in Kombination mit den entsprechenden Handhelds bietet dem Kunden die Möglichkeit, jederzeit und überall an Daten zu kommen. Dies werde laut Rappoport in naher Zukunft große Auswirkungen auf den Handel haben. So sei denkbar, dass der Lagerraum bald zum Ausstellungsraum wird und sich die Kunden dann die über andere Kanäle bestellte Ware ¬(Stichwort Multi-Channel) gleich direkt nach Hause liefern lassen.
Dr. Christian Alexander Steinbrecher, Leiter Demand Side ECR Austria, zeigte die Chancen von Kundenkarten im LEH auf, wobei er anmerkte, dass die Einführung einer Kundenkarte allein noch keine Mehrumsätze schaffe. „Der Selbstselektions-effekt bewirkt, dass die Kunden mit bereits hoher Bindung eine Kundenkarte nehmen“, so Steinbrecher. Die Kundenkarte ermögliche es Unternehmen aber, ein größeres Wissen über ihre Kunden zu gewinnen und darauf aufbauend geeignete Maßnahmen zu setzen, die sehr wohl Mehrumsätze bringen würden.
Mag. Manfred Warmuth, Marketingleiter kika/Leiner Gruppe Österreich/CEE, berichtete über den erfolgreichen Einsatz der Software ProDeli von Prolytic im Unternehmen. Das Projekt mit dem Wiener Unternehmen Prolytic wurde Anfang 2008 ins Leben gerufen, um „Kunden aus der anonymen Masse herauszuheben, Marktpräferenzen zu erkennen und das Kundenverhalten vorherzusagen“. In einem ersten Schritt wurden eine Marktbefragung durchgeführt, darauf basierend eine Marktlandkarte nach Kundenpräferenzen erstellt und im Anschluss umfassende segmentspezifische Analysen durchgeführt. Damit sollte das Verhalten von Konsumenten simuliert werden, um Voraussagen machen zu können. Diese wiederum sollten dazu dienen, Positionierungsstrategien und Angebote abzuleiten und deren Erfolgsaussichten durchzuspielen. „Der Weg, mit größerer Genauigkeit in Entscheidungsprozesse gehen zu können, hat sich für uns sicher ausgezahlt“, so Warmuth.
Mag. Alexander Meißl, GS1 Austria GmbH, zeigte in seinem Vortrag, wie Produkte mit Information aufgeladen werden können – Stichwort „Extended Packaging“. Das Handy könne dabei als Informationsvermittler dienen und bei entsprechender Ausstattung durch Ablesen des Barcodes am Produkt dem Nutzer Informationen wie Inhaltsstoffe oder eine zusätzliche Produktbeschreibung und -anleitung bieten. Diese Art der Informationsübermittlung böte aber auch im Bereich der Kundenbindung neue Möglichkeiten, etwa durch den Versand elektronischer Coupons. Die Aufgabe laute nun, „einen Weg zu finden, der für alle funktioniert“. Die Mitte 2007 gegründete GS1 Mobile Com Group hat sich daher die Schaffung eines offenen Systems und einheitliche Standards zum Ziel gesetzt.
Matthias Lips, Account Manager / Business Unit Fashion IDS Scheer Deutschland, zeigte abschließend, wie die wertorientierte Unternehmensoptimierung am Beispiel eines internationalen Modehändlers erfolgen kann. Lips untermauerte seine Ausführung am Beispiel der „Aris Platform“, eine von IDS Scheer entwickelte Software für Geschäftsprozessmanagement.
Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Handelsverband
Mag. Werner Wutscher, Vorstand Rewe Group Austria
Moshe Rappoport, Executive Technology Briefer IBM Research GmbH
Die Bildrechte liegen beim Handelsverband, Wiedergabe mit Quellenangabe ist jederzeit erlaubt.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter Geschäftsführer
Tel: +43-1-406 22 36
http://www.handelsverband.at
zurück nach oben
17. Handelsverband: Offener Brief an die Post
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV009) 14.11.2008
Handelsverband: Offener Brief an die Post
Mumelter: Falscher Zeitpunkt für Muskelspiele!
Der Österreichische Handelsverband stellt nicht in Frage, dass sich auch die Österreichische Post AG auf ihr Marktumfeld einzustellen und ihren langfristigen Erfolg nicht zuletzt auch im Interesse ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit auf den ersten Blick unpopulären Maßnahmen sicher zu stellen hat. Das Chaos jedoch, das die Postführung in den letzten Tagen angerichtet hat, indem den Medien interne Strategiepapiere mit Personalabbauplänen für eine Zeitdimension von etwa sieben Jahren zugespielt wurden, entbehrt jeder Rechtfertigung. Dies gilt umso mehr, als es sich ja lediglich um „Rechenmodelle“ handelt, wie Sie sagen, Herr Dr. Wais. Insbesondere der österreichische Handel ist von der dadurch verursachten Verunsicherung der Konsumenten in der Vorweihnachtszeit schwer betroffen. So werden 100% der adressierten Werbemittel über das Postmonopol zugestellt und es mehren sich insbesondere im Versandhandel auch die besorgten Anfragen, ob bestellte Weihnachtsgeschenke auch tatsächlich zeitgerecht zugestellt würden. In aus den bekannten globalen Gründen wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist von allen Akteuren unseres Wirtschaftssystems besondere Umsicht zu verlangen. Dies ist daher auch der schlechteste Zeitpunkt für einen immer noch zu 51% im Staatseigentum befindlichen und nach wie vor mit Monopolen ausgestatteten Schlüsselbetrieb wie die Österreichische Post AG, sich kleinmütigen Muskelspielen ohne Blick für das Ganze hinzugeben. Der Österreichische Handelsverband fordert daher die Führung der Post AG auf, im Interesse des eigenen Unternehmens, der Konsumenten, des Handels und der gesamten Wirtschaft unseres Landes sämtliche Maßnahmen zu ergreifen und ihren Geschäftspartnern offen zu legen, die eine ordnungsgemäße Leistungserbringung rund um Weihnachten sicher stellen. Des Weiteren wünschen wir Ihnen eine baldige Rückkehr zu einer Gesprächskultur, die Lösungen mit Weitblick im Interesse aller Beteiligten ermöglichen. Damit würden Sie sich selbst, ihren Mitarbeiter/innen und allen Betroffenen ein erstes (Vor-)Weihnachtgeschenk machen. In Erwartung Ihrer Reaktion wünsche ich Ihnen jetzt schon ein frohes Fest. Ihr Dr. Stefan Mumelter Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Aufgaben eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis: Michael Schiebel Tel.: +43 (0664) 301 13 63
zurück nach oben
16. Handelsverband zur Vertagung des Kollektivvertragsabschlusses
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV008) 14.11.2008
Handelsverband zur Vertagung des Kollektivvertragsabschlusses
Mumelter sieht in „Unterbrechung“ durch Arbeitnehmerseite gefährliches Spiel mit dem Feuer
„Der Abschluss der Kollektivvertragsverhandlungen im österreichischen Handel, mit 550.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Österreich, wurde ein weiteres Mal ohne Not vertagt“, zeigt sich Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes zwar nicht überrascht, aber doch enttäuscht. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Verunsicherung der Menschen durch die globale Finanzkrise und täglich auftretende hausgemachte Schwelbrände bei infrastrukturellen Schlüsselunternehmen wie Post, AUA oder Telekom, seien Verzögerungstaktik und Drohgebärden durch die Arbeitnehmervertreter das falsche Signal. Es gehe nun um die Wahrnehmung der wirtschaftspolitischen Verantwortung durch die Verhandlungspartner und ein ehrliches „Miteinander“, so Mumelter weiter. Der Handelsverband habe schon während der letzten Verhandlungsrunden immer wieder Augenmaß eingemahnt und insbesondere auch eine „faire Einmalzahlung abhängig vom Unternehmenserfolg“ als Ausgleich für eine moderate prozentuelle Erhöhung der Löhne vorgeschlagen. „Leider wurde dieser Vorschlag bisher seitens der Gewerkschaft mit eher reflexartiger Ablehnung bedacht“, konstatiert Mumelter einen Rückfall in alte Verhaltensmuster. Dabei werde seitens des ÖGB in der Öffentlichkeit durchaus trickreich argumentiert. „Ich kann mich noch erinnern, dass voriges Jahr die guten Konjunkturprognosen für 2008 als Begründung für eine hohe Lohnrunde dienten. Jetzt, wo wir auf Grund der globalen Finanzkrise einem Konkunktureinbruch für 2009 ins Auge sehen, argumentiert GPA-djp-Vorsitzender Wolfgang Katzian, das Jahr 2008 wäre gut gelaufen und daher sei ein hoher Kollektivvertragsabschluss für 2009 gerechtfertigt“, erinnert Mumelter. Man müsse sich schon auf ein Kriterium einigen und nicht jeweils jenes zur Begründung der eigenen Position zuziehen, das einem „gerade besser passe“, so Mumelter. Der Österreichische Handelsverband mahne daher noch einmal dringend zur Umsicht und werde sich weiter um den Dialog mit den Vertretern der Arbeitnehmerseite bemühen. „Wir sitzen alle im selben Boot und sollten daher in die gleiche Richtung rudern. Angesagt sind ruhige, zielorientierte Verhandlungen.“ rät Mumelter, einen kühlen Kopf zu bewahren.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Aufgaben eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis: Michael Schiebel Tel.: +43 (0664) 301 13 63
zurück nach oben
15. Handelsverband zu GPA-djp-Katzian: Lohnrunde mit Augenmaß sichert Arbeitsplätze
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV007) 12.11.2008
Handelsverband zu GPA-djp-Katzian: Lohnrunde mit Augenmaß sichert Arbeitsplätze
Mumelter bekräftigt Forderung auf Einmalzahlung für Handelsangestellte
Man könne sich die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf andere Branchen auch "fort wünschen", es werde nur nichts nützen, reagiert Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes, auf den Vorwurf des GPA-djp-Vorsitzenden Wolfgang Katzian, Lohndumping das Wort zu reden: "Wer den Kopf in den Sand steckt, löst keine Probleme."
Mumelter bekräftigt seine gestern in einer Pressemitteilung gestellte Forderung auf einen Kollektivvertragsabschuss mit Augemaß und im Gegenzug auf eine vom Unternehmenserfolg abhängige Einmalzahlung als Ausgleich für alle nach Kollektivvertrag entlohnten Handelsangestellten.
Diese Einmalzahlung helfe den Handelsunternehmen in zweifellos schwieriger werdenden Zeiten und bringe doch den Beziehern niedrigerer Einkommen spürbare Lohnzuwächse. Als sofort nachfragwirksame Maßnahme könne die Einmalzahlung zur Abfederung der Konjunkturdelle beitragen und wirksam helfen, die gestiegenen Lebenshaltungskosten zu bewältigen, bestätigt Mumelter noch einmal im Vorfeld der nächsten Kollektivvertragsverhandlungsrunde am Donnerstag dieser Woche.
"Ich lade die Gewerkschaft und insbesondere GPA-djp-Vorsitzenden Wolfgang Katzian ein, das Instrument der Einmalzahlung, deren Höhe von den Kollektivvertragspartnern noch auszuhandeln sei, nicht reflexartig abzulehnen, sondern gemeinsam mit der Wirtschaft vernünftige und allen Beteiligten dienende Lösungen zu erarbeiten", so Mumelter abschließend.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Aufgaben eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis: Dr. Stefan Mumelter Handelsverband Tel.: 01/408 22 36
zurück nach oben
14. Handelsverband für Lohnrunde mit Augenmaß
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV006) 11.11.2008
Handelsverband für Lohnrunde mit Augenmaß
Mumelter fordert Einmalzahlung für Handelsangestellte
Vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise und der zu erwartenden Auswirkungen auch auf andere Branchen fordert der Österreichische Handelsverband eine Lohnrunde mit Augenmaß. Denn schon heute gibt es auch auf der Ebene der Realwirtschaft bei den Mitgliedsunternehmen des Handelsverbands unterschiedliche, insgesamt aber verhaltene Signale.
„Als Ausgleich für eine niedrige Lohnrunde können wir uns für die Handelsangestellten eine vom Unternehmenserfolg abhängige Einmalzahlung für alle nach Kollektivvertrag entlohnten Handelsangestellten vorstellen“, fordert Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes.
Diese Einmalzahlung helfe den Handelsunternehmen die zweifellos kommenden schwierigen Zeiten auch im Interesse ihrer Angestellten „finanziell zu überleben“ und bringe doch den Beziehern niedrigerer Einkommen einen „spürbaren Zuwachs in der Brieftasche“. Das könne als sofort nachfragwirksame Maßnahme überdies zur Abfederung der Konjunkturdelle beitragen und helfe wirksam, die gestiegenen Lebenshaltungskosten zu bewältigen, so Mumelter im Vorfeld der nächsten Kollektivvertragsverhandlungsrunde am Donnerstag dieser Woche.
Das Instrument der Einmalzahlung, deren Höhe von den Kollektivvertragspartnern noch auszuhandeln sei, habe sich in anderen Branchen durchaus bewährt. Es sei daher auch im Handel, dem größten Arbeitgeber in Österreich mit 550.000 Beschäftigten, höchst an der Zeit, dieses Mittel anzuwenden.
Konkret könne sich Mumelter eine gestaffelte Einmalzahlung vorstellen, die vom Gewinn des Unternehmens abhängig sein soll. Dafür solle bei der Erhöhung der Kollektivvertragslöhne mit Bedacht vorgegangen werden. Es sei aber nur fair, wenn der Unternehmenserfolg mit den Mitarbeitern, insbesondere mit den Beziehern niedrigerer Einkommen geteilt werde, meint Mumelter. 50,- Euro bei einer EBIT-Marge von 1,5% und 100,- Euro bei einer EBIT-Marge von 2,5% und 150,- bei einer EBIT-Marge von 3,5% und darüber kann ich mir anfangs durchaus vorstellen“, so Mumelter abschließend.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragenhinweis:
Dr. Stefan Mumelter Geschäftsführer
Handelsverband
Alser Straße 45 1080 Wien
Tel: +43-1-406 22 36
zurück nach oben
13. Wolfgang Binder neuer Leiter Plattform Versandhandel
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV005) 07.11.2008
Plattform Versandhandel hat mit Vorstandsvorsitzenden der Quelle AG, Wolfgang Binder, einen neuen Leiter
Aktuelle KMU-Erhebung: Online-Bestellungen gewinnen weiter stark an Bedeutung. Folgen der Finanzkrise nicht abschätzbar.
Seit Anfang Oktober ist der 44-jährigen Textil-Betriebswirt Wolfgang Binder Vizepräsident des Handelsverbandes. Nun wurde der Vorstandsvorsitzende der Quelle AG, des umsatzstärksten österreichischen Versandhandelsunternehmens, zum Leiter der Plattform Versandhandel gewählt.
Für Binder eine interessante Aufgabe: "Der Versandhandel ist in Bewegung. Er ist bereits jetzt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und in ganz Europa eine kontinuierlich wachsende Handelssparte", bezieht er sich auf eine aktuelle Statistik der KMU Forschung Austria, die insbesondere die massiv steigende Bedeutung des Internet hervor streicht. Für das zweite Halbjahr 2008 wagt der Versandhandelsexperte keine Prognose. Noch seien die Folgen der internationalen Finanzkrise nicht abschätzbar. Generell habe sich bisher folgender Trend gezeigt: "Wenn gespart werden muss, kaufen Kunden bewusster, achten verstärkt auf die Preise, dabei sind die Möglichkeiten der Vergleichbarkeit im Versandhandel und insbesondere auch individuelle Zahlungskonditionen besonders attraktiv", so Binder.
Internet gewinnt
Die Daten vom 1. Halbjahr 2008 zeigen folgendes Bild: Es wurde zwar weniger bestellt, die Umsätze stiegen wegen der wesentlich höherer Bestellmengen dennoch und bisherige Prognosen deuten weiterhin in diese Richtung. Im Gegensatz zu den steigenden Beschäftigungszahlen im Handel ist hier die Anzahl der Mitarbeiter im Sinken begriffen, obwohl immer mehr Kunden die Vorteile des Versandhandels entdecken. Einer der Gründe: Das Internet ist auch in diesem Sektor weiter massiv auf dem Vormarsch. Im Vergleich zu den Vorjahren: Online-Bestellungen lagen 2005 bei 16,7 Prozent, 2006 waren es bereits 22 Prozent, im Vorjahr stieg die Bestellmenge auf 25,8 Prozent und im 1. Halbjahr 2008 bereits auf über 27 Prozent - und die Entwicklung bleibt ungebremst dynamisch. Print-Werbemittel wie Kataloge würden, so Binder, auch in den nächsten Jahren nicht aussterben, "sie werden aber ihren Zweck und ihre Bedeutung verändern, insgesamt müssen die Versandhändler flexibel auf neue Herausforderungen reagieren".
Nach Sektoren dominieren die Gewinner der Vorjahre weiterhin, an erster Stelle steht die Bekleidung, es folgen Elektro-Waren vor Möbel und Bau-, und Heimwerkerbedarf. Jährlich werden per Versandhandel rund 20 Milliarden Kataloge, Pakete, Direkt Mailings oder Geschäftsdokumente zugestellt. In Österreich gibt es derzeit rund 3,5 Millionen regelmäßige Kunden. Noch ist der Versandhandel weiblich, doch über das Internet holen Männer weiter auf und die Online-Käufer werden immer jünger.
Die Plattform Versandhandel im Handelsverband
Die Plattform Versandhandel ist ein wesentlicher Teil der freiwilligen Interessensvertretung Handelsverband und zählt derzeit rund 50 Versandhandelsbetriebe in Österreich zu ihren Mitgliedern. Besonderen Stellenwert nimmt bei der Plattform die Vertrauensbildung und Rechtssicherheit im Internet ein. Mit der Verleihung des Internetsiegels E-Commerce-Quality an geprüfte Unternehmen wird der Handelsverband und damit die Plattform Versandhandel diesem Ziel gerecht. Bereits 59 Unternehmen wurden zertifiziert und sind damit im Internet auf einen Blick als seriöse, kundenfreundliche und qualitätsbewusste Unternehmen erkennbar.
zurück nach oben
12. Jungunternehmertag
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV004) 17.10.2008
Jungunternehmertag 2008: Großes Interesse an boomendem Direktvertrieb Handelsverband: Direktvertrieb antizyklisch zu klassischem Handel
"Überdurchschnittlich großes Interesse am Direktvertrieb" ortete der Geschäftsführer des Handelsverbandes, Stefan Mumelter beim "Jungunternehmertag 2008" an den Beratungs- und Serviceangeboten jener Aussteller, die sich unter dem Dach der freiwilligen Interessenvertretung vor mehr als 2000 (potentiellen) Gründern präsentierten. Die Interessenten seien dabei aus ganz unterschiedlichen Bereichen gekommen, von Schulabgängern über junge Selbstständige bis hin zu Angestellten, "die sich weiterentwickeln wollen".
Für Mumelter keine Überraschung. Seit vielen Jahren sei zu beobachten: "Der Direktvertrieb verhält sich antizyklisch zum klassischen Handel". Kurz: Wenn der Handel stagniere, funktioniere der Direktvertrieb umso besser. "Der Direktvertrieb boomt", bestätigte auch Werner D. Miller, Firma Vorwerk, Leiter der im Handelsverband organisierten "Plattform Direktvertrieb", einer Vereinigung von namhaften und traditionsreichen Unternehmen, die ihre Waren und Leistungen den Kunden zu Hause in persönlicher Beratung vorstellen und anbieten. "Wir beobachten zurzeit bei unseren Vorführungen und Präsentationen gegenüber 2007 einen Anstieg von rund 30 Prozent".
Vorteile des Direktvertriebs
"Die Vorteile des Direktvertriebs liegen nicht nur für die Kunden auf der Hand, die hochqualitative Produkte und umfassende persönliche Beratungsgespräche schätzen, sondern auch für die Berater selbst", so Miller weiter: Berater könnten sich ihre Zeit frei einteilen, insbesondere Frauen würden dabei die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr schätzen. Sie seien in einem soliden Netzwerk eingebunden, das sie ausbildet und unterstützt und trotzdem ihr eigener Chef, bei attraktivem Einkommen und guten Karrierechancen finanziell unabhängig. Wichtig dabei: "Man sollte den Umgang mit Menschen mögen".
Dennoch gäbe es durch einzelne "schwarze Schafe" gelegentlich noch Vorbehalte gegenüber dem Direktvertrieb. Dem setze die Plattform Direktvertrieb im Handelsverband "Verhaltensstandards" entgegen, zu welchen sich alle Mitglieder strikt verpflichtet haben. "Damit haben Kunden wie Berater die Sicherheit, dass Sie es mit einem Unternehmen zu tun haben, dass sich Ihnen gegenüber korrekt verhalten wird", so der Geschäftsführer des Handelsverbandes. "Sie können sich auf hohe Beratungsqualität, seriöse umfassende Information, Widerrufs- und Rückgaberechte, Garantie und Gewährleistung verlassen".
Wirtschaftsfaktor Direktvertrieb
Der Direktvertrieb ist nicht nur international im Vormarsch, sondern auch in Österreich mit rund 200 Mio. Euro Jahresumsatz längst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial, so Miller. Die im Handelsverband organisierten Unternehmen können über Zuwächse nicht klagen. Beim Jungunternehmertag präsentierten etwa AMC (Edelstahlgeschirr, Ernährungsberatung), Eismann (Tiefkühlheimdienst), Enjo (Faserreinigungstechnik ohne Chemie), Jafra (Kosmetik, Körperpflege- und Wellnessprodukte), Partylite (hochwertige Kerzen und Accessoires), Pierre Lang (exklusiver Designerschmuck) und Vorwerk (hochwertige Staubsauger). Gemeinsam ist allen der Wunsch nach Beraternachwuchs: Denn je mehr gut ausgebildete Berater, desto besser geht das Geschäft."
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Er versteht sich als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum, das die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahrnimmt. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln setzt er hohe Standards und fördert so das Qualitätsbewusstsein und das Vertrauen der Konsumenten in den Handel.
Näheres unter: www.direktvertrieb-online.at
Rückfragehinweis: Handelsverband Dr. Stefan Mumelter 01-406 22 36
GF Franz Stein, Jafra Cosmetics und Gabi Filipp, General Manager PartyLite Austria
Die Bildrechte liegen beim Handelsverband, Wiedergabe mit Quellenangabe ist jederzeit erlaubt.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter Geschäftsführer
Tel: +43-1-406 22 36
zurück nach oben
11. Generalversammlung 2008
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV003) 03.10.2008
Handelsverband: Quelle-Vorstand Wolfgang Binder als Vizepräsident des Handelsverbands gewählt Der 44-jährige Textil-Betriebswirt folgt Neckermann-Direktor Christian E. Sommer Verbandsgeschäftsführer Stefan Mumelter ruft zu einer sparsamen Herbst-Runde auf
Wien, 3.10.2008. Die Generalversammlung des Handelsverbandes hat gestern Herrn Wolfgang Binder als Vizepräsidenten gewählt. Der Vorstandvorstandvorsitzende der Quelle AG, des umsatzstärksten österreichischen Versandhandelsunternehmens, wird künftig die Interessen des zukunftsorientierten, modernen Distanzhandels in der strategischen Leitung des Verbandes wahrnehmen. „Der Handelsverband begrüßt Wolfgang Binder als Brancheninsider und freut sich sehr, ihn als neuen Vizepräsidenten gewonnen zu haben. Gleichzeitig danken wir Herrn Christian E. Sommer für sehr erfolgreiche und überaus engagierte Verbandsjahre als Vizepräsident.“ So Stephan Mayer-Heinisch, der Präsident des Handelsverbandes. Die Generalversammlung hat überdies verschiedene Möglichkeiten erörtert, wie der österreichische Handel bestmöglich auf die sich deutlich abzeichnenden Konjunkturwolken reagieren solle. „Zum einen fordern wir vehement, dass die stockenden Verhandlungen um die große Reform des Kollektivvertrags wieder aufgenommen werden, um bald substantielle Ergebnisse zu zeitigen. Eine Anpassung der Lebenseinkommenskurve (höhere Einstiegsgehälter bei etwas schnellerer Abflachung im höheren Dienstalter) und eine radikale Vereinfachung beim heute kaum handhabbaren KV müssen hier Hand in Hand gehen.“ so Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Handelsverbands. „Wir rechnen damit, dass sich die Vorwahl-Träume mancher Gewerkschaftsfunktionäre von „nicht zurückhaltenden Lohnabschlüssen“ als Zahlen-Schäume erweisen werden. Die Ertragslage im Handel und die schwierige konjunkturelle Lage lassen bestenfalls eine moderate Lohnrunde im Herbst zu.“, ruft Mumelter abschließend die Verhandler zur Besonnenheit auf. Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Aufgaben eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards. Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis: Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, 0664-2049242
Mit einer Vernissage der akademischen Malerin und Schriftstellerin Brigitte Mahlknecht in den Räumen des Handelsverbandes fand am Abend eine gelungene Generalversammlung ihren entspannenden Ausklang. Der Rektor der Universitätskirche, P. Dr. Gustav Schörghofer SJ gab ein einen umfassenden Einblick in das Werk der Künstlerin und hob speziell die perspektivische Besonderheit der Bilder hervor.
Brigitte Mahlknecht:
geboren 1966 in Bozen, Studium und längere Aufenthalte in Wien, New York und Berlin. Ausstellungen und Beteiligungen u.a. in Salzburg, Bozen, Rovereto, Wien, München, Genua, Innsbruck, Klausen. Auszug der bisherigen Veröffentlichungen: Gleich und Gleich. Zusammen mit Oswald Egger (1995), Gestaltschmerz. Zusammen mit Schuldt (1997), Zeichnungen u.a. in Der Prokurist Nr. 16/17 (1999).
Brigitte Mahlknecht
von li. nach re.: Dr. Mumelter (Handlesverband), Dr. Prohaska-Marchried (enwc Rechtsanwälte), Pater Schörghofer (Universitätskirche), Brigitte Mahlknecht
Dr. Mumelter, Mag. Stadler (AMC), Hr. Miller (Vorwerk)
Angeregte Gespräche der Besucher
Die Bildrechte liegen beim Handelsverband, Wiedergabe mit Quellenangabe ist jederzeit erlaubt.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter Geschäftsführer
Tel: +43-1-406 22 36
http://www.handelsverband.at
zurück nach oben
10. Versandhandelstag
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV002) 19.09.2008
Versandhandelstag
Von Daten zu Taten
„Kennen Sie Ihre Kunden?“, lautete der Titel des 8. Versandhandelstages des Handelsverbandes. In zahlreichen Vorträgen wurde demonstriert, dass die auf den ersten Blick recht banale Frage bei näherer Betrachtung doch nicht so einfach mit „Ja“ zu beantworten ist.
„Viele Unternehmen sind bereits in Besitz eines großen Schatzes an Daten. Es reicht aber nicht aus, die Daten allein zu haben“, umriss Moderator Mag. Herbert Brauneis, Marketing- und Vertriebsleiter Prolytic GmbH, gleich zu Beginn das Thema des 8. Versandhandelstages im Holiday Inn Vienna South. Es gehe darum, die internen Daten „sprechen zu lassen“. Wie man Daten zum Sprechen bringt, zeigten die Vorträge im Anschluss an Brauneis´ einleitende Worte. In den Referaten wurde verdeutlicht, wie datengetriebenes Analysieren der Kundeninfos funktionieren kann und welche Vorteile es bringt. Der Handelsverband unter Geschäftsführer Dr. Stefan Mumelter und Vizepräsident Christian Ernst Sommer bat hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland, ihren Zugang zum Kunden zu erläutern.
Individueller agieren ist gefragt
Mag. Gerhard Ortner-Pitzl, stv. Leiter Division Custom Research GfK Austria GmbH, berichtete über die Retail Trends anhand globaler Kundensegmente. Als Unternehmen müsse man jene Personengruppen identifizieren, die man ansprechen wolle, wobei: Eine einfache Segmentierung sei heutzutage zu wenig und in Zeiten des „Downturn“ müsse man sich auch an andere Konsumentengruppen wenden.
James Tita, Head of New Business Development Home Shopping Europe GmbH, legte in seinem Referat den Zugang zum Thema Kunden beim Teleshopping dar. Wie Tita – zum Erstaunen vieler Zuhörer – ausführte, seien Zuschauerquoten bei HSE24 irrelevant, werde die Programmierung durch das Sortiment und Produkt gesteuert und stehe die Zielgruppe nicht im Vordergrund. Das Ziel laute, das Produkt interessant zu präsentieren, Informationen bereitzustellen und die Response so einfach wie möglich zu gestalten.
Soziodemografie greift zu kurz
Eine genauere, tiefer gehende Betrachtung der Kundendaten fördert oft wichtige Erkenntnisse zutage. „Soziodemografische Merkmale erklären viele Zusammenhänge, reichen jedoch nicht aus“, lautet die Botschaft von DI Klaus Hassel, Geschäftsführer microm Micromarketing-Systeme und Consult GmbH. Bei den Lebenswelten unter soziodemografisch gleichen Menschen gebe es oft enorme Unterschiede. Wer Menschen verstehen wolle, müsse sich mit ihrer Alltagswelt auseinandersetzen, so Hassel. „Unternehmen müssen auf Veränderungen in der Gesellschaft eingehen und neue Zielgruppen erschließen, Sortimentspräferenzen im Kundenbestand identifizieren und die Werte der Kunden kennen“, war schließlich sein Fazit.
Dkfm. Florian Schulte, Vorstand Deltavista Holding AG, referierte über Herausforderungen im integrierten Risikomanagement von Neu- und Bestandskunden. Schulte zeigte auf, wie sich das Risiko, an zahlungsunfähige und -unwillige Kunden zu gelangen, minimieren lasse. Hierfür gebe es mehrere Ankerpunkte, anhand derer Muster identifizierbar seien. Durch die anonymere Geschäftsbeziehung im Internet würden Betrügereien und Spaßbestellungen zunehmen. Optimierungspotenzial sieht er in der Bonitätsprüfung. Durch die Segmentierung der Mahnfälle auf Basis interner und externen Daten sei noch Geld zu holen.
Gute Datenqualität ist nicht selbstverständlich
Einsparungspotenzial liege auch im Adressabgleich der firmeneigenen Kundendatenbank mit den Daten der Post, erklärte Mag. (FH) Barbara Bojanovsky, La Redoute Österreich, im Rahmen des Vortrages von Mag. Thomas Koch, Direct Marketing-Berater Österreichische Post AG. Der französische Versender führt in regelmäßigen Abständen, vor allem vor dem Versand von Katalogen und wichtigen Mailings, einen Abgleich mit dem Adress.Check der Österreichischen Post AG durch. Dadurch kann laut Fr. Bojanovsky die Rücklaufquote erheblich reduziert werden. Abgesehen vom finanziellen Aspekt werde das Dublettenrisiko minimiert und der Stammkunde bleibe erhalten.
Gute Datenqualität sei unabdingbar, meinte Dipl.-Inform. Wilfried Eickholz, Uniserv GmbH. Die Ursachen für schlechte Datenqualität sieht er etwa in der mangelhaften Dateneingabe, der Erzeugung von Dubletten oder aber auch in der Integration externer Daten. Die Konsequenz seien unbefriedigende Ergebnisse, erhöhte Kosten, sinkende Kundenzufriedenheit und Zahlungsrisiken. Die Erhaltung von guter Datenqualität bedürfe Eickholz zufolge eines kontinuierlichen Prozesses, der permanente Aufmerksamkeit und regelmäßige Aktionen benötige.
Wie sich durch den USP Response generieren lässt, beleuchtete Jörn Kelterer, Geschäftsführer Rosenzweig & Schwarz Agentur für Dialogmarketing GmbH. Laut Kelterer müsse jedes Unternehmen seine Einmaligkeit entdecken und versuchen, diese zu Response-starken Argumenten zu machen.
Gesprochenes Wort hat Macht
Dass sich Response durch interpersonelle Kommunikation erzielen lässt, wurde durch den Vortrag von Mag. Axel Maier, Geschäftsführer Maier`s Büro, über strategische Mundpropaganda deutlich. Mundpropaganda gebe im Kaufentscheidungsprozess Orientierung und könne diesen etwa im Vergleich zu Werbung um ein Vielfaches stärker beeinflussen. „Ein Produkt hebt dann ab, wenn es Teil der interpersonellen Kommunikation wird“, so Maier.
Für die Stärkung der Teilnehmer des 8. Versandhandelstages im Holiday Inn Vienna South - die Örtlichkeit wurde von Hermes gesponsert - sorgte der Lunch auf Einladung der Österreichischen Post AG sowie die Kaffeepause auf Einladung der Prolytic GmbH.
Mehr Infos: www.versandhandel-online.at bzw. www.handelsverband.at
Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Handelsverbandes
Christian Ernst Sommer, Vizepräsident des Handelsverbandes
James Tita, Head of New Business Development Home Shopping Europe GmbH
Die Bildrechte liegen beim Handelsverband, Wiedergabe mit Quellenangabe ist jederzeit erlaubt.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchen-übergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel: 01 / 406 22 36:
zurück nach oben
9. Euro 2008
Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV001)
Euro 2008: Bei Handel keine EURO-Phorie, aber vielerorts Zufriedenheit
„Ausnahmefall EM“ lässt Diskussion um Öffnungszeiten erneut aufflammen
Wien – 13.06.2008; Ein erstes Resumée über Erfolg oder Misserfolg der Sonntagsöffnung während der EURO 2008 zog nun auch der Handelsverband. Laut Stefan Mumelter, Geschäftsführer der freiwilligen Interessensvertretung, habe eine Mitgliederbefragung in Wien deutlich gezeigt: „Über Top oder Flop entscheiden neben Branche und Standort vor allem auch Shopkonzept und Marketingaktivitäten“.
Kritik übte Mumelter an der „kontraproduktiven Kommunikationspolitik“ des Kaufleute-Vereins für die Mariahilfer Straße, der sich, statt die beliebte Einkaufsstraße massiv zu bewerben, „monatelang mit seinem Nein eingebunkert hat“. Das habe zu einer Verunsicherung vieler Wienerinnen und Wiener geführt und den Geschäftsleuten geschadet. Im Gegensatz dazu würden etwa die Händler in der Lugner-City von deren enormem Werbeaufwand massiv profitieren.
Am besten ausgestiegen sei, auch laut Umfrage des Handelsverbandes, der Textilhandel. Dennoch, so Mumelter: „Die Stimmung ist nicht so schlecht, wie oft kolportiert“. Alle Befragten wollen am kommenden Sonntag wieder aufsperren.
Generell zeige dieser „Ausnahmefall EM“ für den Handelsverband erneut, dass es sinnvoll und wichtig sei, die Kaufleute selbst entscheiden zu lassen, wann sie offen halten wollen und wann nicht. „Es liegt schließlich in ihrer Verantwortung, und sie sollten wohl selbst am Besten wissen, ob ihnen das etwas bringt oder nicht“, sprach sich Mumelter abschließend gegen eine „Niederregulierung“ der Öffnungszeiten aus.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Er versteht sich als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum, das die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahrnimmt. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln setzt er hohe Standards und fördert so das Qualitätsbewusstsein und das Vertrauen der Konsumenten in den Handel.
Rückfragehinweis: Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel:01-406 22 36
zurück nach oben
8. Jobmotor
Der Jobmotor Handel brummt
Zuwachs der Beschäftigungsverhältnisse um 2,4 %
Wien – 09.05.2008; Im ersten Quartal 2008 sind die Beschäftigtenzahlen im Vergleich zum Vorjahr im Einzelhandel um 2,4 % gestiegen. Dies gab die Statistik Austria in einer heutigen Aussendung bekannt.
„Diese Entwicklung stärkt die volkswirtschaftliche Bedeutung des Einzelhandels als zweitgrößten Arbeitgeber in Österreich. Dies bestätigt den Erfolg unserer Bemühungen, das Image des Arbeitsplatzes Handel nachhaltig zu stärken.“, so Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Handelsverbandes.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel: 01 / 406 22 36
zurück nach oben
7. Vernissage
Tanz am Kreuz
Vernissage mit Michael Horsky im Handelsverband
Wien - 25.04.2008; Der Handelsverband konnte am 24. April 2008 über 80 Besucher aus Gesellschaft und Wirtschaft bei seiner Vernissage "Tanz am Kreuz" von Michael Horsky begrüßen.
Der Vizepräsident des Verbands, KR Martin Essl von bauMax, verwies in seiner Begrüßungsansprache auf die enge Berührung von Handel und Kunst.
Der Rektor der Universitätskirche, P. Dr. Gustav Schörghofer SJ, der von nun an die Ausstellungen des Handelsverbands kuratieren wird, gab ein einen umfassenden Einblick in das Werk des Künstlers und besonders auf das ewig gültige sakrale Element. Nach drei Vernissagen konnte sich der Handelsverband bereits als gefragter Ausstellungsort moderner bildender Kunst etablieren, der besonders mit seinen halbjährlichen Vernissagen eine gesuchte Dialogplattform zwischen Kunst und Wirtschaft bildet.
Horsky, Michael
* 1973 Praha / Ceská Republika Wohnort: Wien / Wien / Österreich
Lithographie, Malerei, Aquarell
29 Ausstellungen
1992 Fügerpreis, Meisterschulpreis
Ausbildung 1991 - 2001 Akademie der bildenden Künste Wien, Hollegha, Wolfgang 1991 - 2001 Akademie der bildenden Künste Wien, Schmalix, Hubert
Lehrtätigkeit 1997 - Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg, Assistenz bei Georg Eisler
Michael Horsky, P. Dr. Gustav Schörghofer SJ und KR Martin Essl bei der Eröffnung
Dr. Stefan Mayer-Heinisch, Mag. Georg C. Niedersüß und GF Angela Schünemann
Dr. Stefan Mumelter und Katrin Sturm
Vstd. Christian E. Sommer und Mag. Andreas Schütz
Die Bildrechte liegen beim Handelsverband, Wiedergabe mit Quellenangabe ist jederzeit erlaubt.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel: +43-1-406 22 36
zurück nach oben
6. Inflation
Inflation – Handel wehrt sich gegen Sündenbock-Rolle
Wien - 16.04.2008; Gegen die Rolle als „Sündenbock“ verwehrte sich heute der Handelsverband im Zusammenhang mit der Diskussion um die steigende Inflation im März. „Es kann nicht sein, dass durch die Auswahl bewusst hoher statistischer Werte eine gesamte Branche in Misskredit gebracht wird und damit nicht zuletzt ihre Konsumenten verunsichert werden“, so der Geschäftsführer des Handelsverbandes, Stefan Mumelter.
So sei der Bereich Bekleidung und Schuhe laut aktueller Zahlen der Statistik Austria mit einer durchschnittlichen Verteuerung von 9 bzw. 4 Prozent der Hauptpreistreiber in Österreich. Tatsache sei aber, so der Handelsverband, dass es nach ebenjener aktuellen Statistik auch in diesen Bereichen sehr wohl ausreichend Produkte gebe, die von der Verteuerung bei weitem nicht so stark betroffen seien, so etwa Sport- und Freizeitschuhe, Herren- und Kinderjeans oder Babystrampelanzüge. T-Shirts seien sogar weit billiger geworden.
„Generell ist bekannt, dass der Handel mit neuen Kollektionen meist teurer in den Markt einsteigt, ebenso aber bleiben diese Preise im Jahresverlauf gleich, bzw. werden sie günstiger“, so Mumelter. Jedenfalls aber sei der Handel nicht allein dafür verantwortlich zu machen, dass die Inflationsrate in Österreich wie in der gesamten EU derzeit stark ansteige. Das habe vor allem strukturelle Gründe, massiv gestiegene Rohstoffpreise, höhere Benzinkosten durch Erdölverknappung, die u.a. den Transport von Handelswaren massiv verteuern, aber auch die Verteuerung landwirtschaftlicher Güter durch weniger Anbauflächen, Missernten u.a.
„Offenbar läuft hier gerade das wenig lustige Spiel „Haut den Handel“, so Mumelter. Monat für Monat wird mit horrenden Aussagen eine Branche diskreditiert. Im vergangenen Monat war es der Lebensmitteleinzelhändler, jetzt der Schuh- und Bekleidungshandel. Ich frage mich, welche Branche ist die Nächste“, so Mumelter abschließend.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel: +43-1-406 22 36
zurück nach oben
5. Handelskolloquium
König Mitarbeiter
ARBEITSWELT HANDEL / Am 19. Handelskolloquium des Handelsverbandes zum Thema „Ist Ihr Mitarbeiter König?“ wurde die Arbeitswelt im Handel unter die Lupe genommen und Arbeitgebern auf die Finger geschaut.
Wien – 11.03.2008; Nach Angaben der Handelsbeschäftigten erfüllen lediglich zwei Prozent der Handelsarbeitsplätze die Kriterien eines umfassend guten Arbeitsplatzes, so das Ergebnis einer Studie aus dem Jahr 2007 des Internationalen Instituts für empirische Marktforschung. In Österreich beginnt jedoch allmählich hinsichtlich Arbeitsplatzgestaltung und Mitarbeitermotivation ein Prozess des Umdenkens. Am 19. Handelskolloquium des Handelsverbandes, das am 10. April im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz in Wien stattfand, berichteten namhafte Referenten aus wirtschaftlichen Top-Positionen aus der Welt der Praxis.
Zur Freude von Handelsverband-Präsident Stephan Mayer-Heinisch und Handelsverband-Geschäftsführer Stefan Mumelter waren zahlreiche Persönlichkeiten aus dem wirtschaftlichen Leben ihrer Einladung gefolgt. „Für uns ist das ein Beweis dafür, dass wir mit unserem diesjährigen Schwerpunktthema einen Bereich angesprochen haben, der viele Arbeitgeber beschäftigt“, so Mumelter.
Hochrangige Experten berichteten aus der Praxis
Auf die Besucher wartete ein informatives und brandaktuelles Programm: Hochrangige Referenten berichteten aus ihrer beruflichen Praxis und demonstrierten, wie man Mitarbeiter nachhaltig begeistern und zu starken Partnern der Unternehmensführung machen kann. Um nur einige zu nennen: Wolfgang Katzian von der Gewerkschaft der Privatangestellten sprach über die Chancen und Risiken flexibilisierter Arbeit. Werner Wutscher von REWE Austria präsentierte Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Lehrlingsprogramme für Führungskräfte von morgen. Walter Mairhofer von Leder & Schuh International sorgte mit seinem Vortrag über „schuhverrückte Mitarbeiter“ für Aufsehen. Gerhard Pils von BMW Austria zeigte zahlreiche Gründe auf, warum seine Firma ein attraktiver Arbeitgeber ist. Georg Wiedenhofer von bauMax erläuterte, wie Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zusammenhängen. Als besonderer Gast konnte Henning Gade vom dänischen Arbeitgeberverband begrüßt werden, der über Flexicurity in Dänemark referierte.
Für die kulinarische Zufriedenheit der Gäste des Handelskolloquiums sorgten Nielsen mit einem ausgezeichneten Mittagsbuffet und die Österreichische Post AG mit süßen Verlockungen in der Kaffeepause. Seine Moderatoren-Premiere hatte Martin Prantl von Nielsen am Handelskolloquium, der mit Charme und Eloquenz durch das Programm führte.
Dr. Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbandes und Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten
Henning Gade, Chefberater in arbeitsmarktpolitischen Fragen im Dänischen Arbeitgeberverband (DA) und Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Handelsverband
Mag. Werner Wutscher, Vorstand REWE GROUP Austria AG
v.li: Henning Gade, Chefberater in arbeitsmarktpolitischen Fragen im Dänischen Arbeitgeberverband (DA); Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Handelsverband; Gerda Bacher, Präsidiumsmitglied der Gewerkschaft der Privatangestellten; Mag. Martin Prantl, Geschäftsführer ACNielsen GmbH; Mag. Walter Mairhofer, Head of Human Resources Leder & Schuh International AG; Hans-Jörg Greimel, Vorstand bauMax AG; Mag. Werner Wutscher, Vorstand REWE GROUP Austria AG
Die Bildrechte liegen beim Handelsverband, Wiedergabe mit Quellenangabe ist jederzeit erlaubt.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel: +43-1-406 22 36
zurück nach oben
4. Batterienverordnung
Aufschrei des Österreichischen Versandhandels gegen geplante Batterienverordnung
Handelsverband fordert Bartenstein auf, Pröll-Entwurf „zu überdenken“
Wien – 28.03.2008; Zu einem Aufschrei des Österreichischen Versandhandels führte eine von Umweltminister Josef Pröll geplante Batterienverordnung, die nun zur Akkordierung bei Wirtschaftsminister Bartenstein vorliegt.
Diese für die heimischen Versandhändler nur schwer umzusetzende Verordnung „über die Abfallvermeidung, Sammlung und Behandlung von Altbatterien und –akkumulatoren“, sieht vor, dass Händler, die „in Österreich in Verkehr gesetzte Batterien“ elektronisch registrieren müssen, ebenso die jeweilige „Gesamtsumme der von ihren Teilnehmern in Österreich in Verkehr gesetzten Massen an Gerätebatterien getrennt nach Sammel- und Behandlungskategorien“ – und dafür hohe Sammel- und Entsorgungskosten bezahlen müssen, zum Nachteil der österreichischen Versandhandelskunden.
„Die Krux daran“, so der Geschäftsführer des Handelsverbandes, Stefan Mumelter, „in einigen Nachbarländer, etwa in Deutschland ist noch keine ähnliche Verordnung umgesetzt“. Das bedeute, sie umfasse nur Hersteller oder Händler mit Firmensitz oder Repräsentanz in Österreich. „Unsere Unternehmen sind damit de facto schlechter gestellt, als ausländische Konkurrenz, die ihre Elektrogeräte direkt und damit preisgünstiger nach Österreich liefert, ohne hier Umsatz zu bringen“. Auch Ernst C. Sommer, Geschäftsführer des Neckermann Versandes in Österreich, warnt: „Dieser heilige Übereifer von Josef Pröll geht massiv zu Lasten der österreichischen Wirtschaft und damit auch der heimischen Konsumenten“.
Denn die „vorauseilende strenge Umsetzung“ führe zu unmittelbarem Standortnachteil gegenüber wirtschaftlich benachbarten Wirtschaftsmärkten, erläutert die freiwillige Interessensvertretung rund 50 großer in Österreich ansässiger Versandhändler. „Wir gehen nicht davon aus, dass Minister Bartenstein dabei tatenlos zusehen wird“, fordert daher Mumelter den Wirtschaftsminister auf, den Plan seines Amtskollegen vor der endgültigen Verabschiedung im Sinne einer größeren Effizienz neu zu überdenken und im Interesse der Österreichischen Wirtschaft weiter zu verhandeln.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel: +43-1-406 22 36
http://www.handelsverband.at
zurück nach oben
3. Vermögenszuwachssteuer
Handelsverband äußert Vorbehalte gegen Vermögenszuwachssteuer Mayer-Heinisch: „Ja zu Konsumentensteuerreform, aber nicht zu Lasten des Handels“
Wien – 27.02.2008; „Massive Vorbehalte gegen eine Besteuerung von Unternehmenswerten“ äußerte heute der Präsident des Handelsverbandes, Stephan Mayer-Heinisch. Im Gefolge der geplanten Vermögenszuwachssteuer ortet der Unternehmerverband eine Gefahr, „die Aufbauarbeit von Jahren aufs Spiel zu setzen und den Standort Österreich für bestehende Unternehmen ebenso wie für Ansiedlungswillige und Investoren zu ruinieren“. Mit Verwunderung reagierte Mayer-Heinisch diesbezüglich auf die Bereitschaft des ÖVP-Wirtschaftsbundes, mit seinem vorbehaltlosen Ja zur Vermögenszuwachssteuer die eigene Klientel vor den Kopf zu stoßen.
„Ein positives Signal für den Handelssektor“ sieht die freiwillige Interessenvertretung dagegen in einer Steuerentlastung der Kleinstbezieher. Nicht zuletzt profitieren davon in einem hohen Ausmaß auch Teilzeitbeschäftigte, Nebenerwerbs- oder Saisonkräfte in Handel und Tourismus. Allerdings dürfe diese „Konsumentensteuerreform“ nicht im Gegenzug wieder auf den Handel abgewälzt werden, sondern müsse durch eine längst fällige Straffung der Staatsausgaben im Zuge einer umfassenden Föderalismusreform finanziert werden. Mayer-Heinisch erinnerte an das Regierungsprogramm, wonach „eine große Steuerreform mit einer spürbaren Entlastung der Steuerzahler und der Wirtschaft ohne Gegenfinanzierung“ erfolgen solle – auch nicht durch den Handel.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel: +43-1-406 22 36
http://www.handelsverband.at
zurück nach oben
2. Jobmotor Handel
Jobmotor Handel
Laut neuesten Daten der KMU FORSCHUNG AUSTRIA kann der Handel seine gute Entwicklung aufrechterhalten und baut seine Rolle als Jobmotor der österreichischen Wirtschaft weiter aus.
Wien - 26.03.2008; Die neuesten Zahlen der KMU FORSCHUNG AUSTRIA(1) – zusammengestellt im Auftrag des Handelsverbandes – zeigen ein sehr positives Bild des österreichischen Handels.
Spitzenwert der Beschäftigtenquote im Handel: +18%
Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten stieg stetig an. Besonders erfreulich sind hierbei die Zahlen aus dem Einzelhandel. So wuchs die Zahl der Beschäftigten von 220.125 im Jahr 1995 auf 295.700 in 2007 an. Dies stellt eine Steigerung von 34 % dar. Auch im Bereich der KFZ-Händler konnten aufgrund der guten Umsatzentwicklung mehr Arbeitsstellen geschaffen werden. Im Untersuchungszeitraum stieg die Anzahl der unselbständig Beschäftigten hier um rund 15,30 % von 68.700 auf 79.209 an. Lediglich im Großhandel wurden nach dem Spitzenwert aus dem Jahr 2002 von 191.283 Beschäftigten im Jahr 2007 nur noch 182.231 Beschäftigte gezählt. Der Trend geht jedoch eindeutig wieder nach oben, von 2003 bis 2007 stieg die Anzahl der unselbständig Beschäftigten im Großhandel wieder um 5,32 % an.
Insgesamt weist der Handel somit eine Steigerung der Beschäftigungsquote um 18 % auf, ein Wert der deutlich über den Vergleichswerten der anderen Sparten liegt. Während im Bauwesen noch eine Steigerung von 7 % erreicht werden konnte, wurden in der Sachgütererzeugung rund 2 % weniger Personen als 1995 beschäftigt.
Handel weiter auf Erfolgskurs
Besonders der Großhandel kann auf eine sehr gute Entwicklung verweisen: Im Untersuchungszeitraum von 1995 bis 2006 stiegen die Nettoumsätze(2) von rund 69 Milliarden Euro auf rund 117 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Steigerung von 69,62 %. Auf ähnliche gute Zahlen verweisen auch die KFZ-Händler. Sie konnten ihre Nettoumsätze im gleichen Zeitraum von 17,5 Milliarden Euro auf rund 27 Milliarden Euro erhöhen, was eine Steigerung von 53.79 % darstellt. Die Vergleichswerte für die Industriezweige Sachgütererzeugung sowie Bauwesen liegen in diesem Bereich bei 55,31 % bzw. bei 39 %.
Der Handel als Säule der Bruttowertschöpfung
Ebenfalls positiv entwickelte sich die Steigerung der Bruttowertschöpfung, die der Handel im Vergleichszeitraum 1995 bis 2006 generieren konnte. Hier lag die Branche in allen Bereichen über den Werten der Sachgütererzeugung sowie des Bauwesens. Als besonderes Zugpferd präsentierte sich auch bei der Wertschöpfung der Großhandel: Die gemessene Bruttowertschöpfung stieg um 41,87 % von rund 9 Milliarden Euro 1995 auf 13 Milliarden Euro 2006.
Ähnlich gut erging es dem Einzelhandel und den KFZ-Händlern: Diese Sparten konnten ihre Bruttowertschöpfung um 38,02 % bzw. 32,59 % erhöhen.
Für die Gesamtwerte des Handels bedeutet dies eine Steigerung der Bruttowertschöpfung von 1995 bis 2006 um 39,15 %. Die Sparten Sachgütererzeugung und Bauwesen konnten ihre Bruttowertschöpfung um 32,02 % und 25 % erhöhen.
Natürlich soll bei diesen Entwicklungen auch eingeräumt werden, dass die absolute Wertschöpfung der Sachgütererzeugung mit rund 40 Milliarden Euro doch deutlich über den 26 Milliarden Euro des Handels liegt. Allerdings muss auch dagegengehalten werden, dass die Entwicklung im Handel, im Besonderen die Entwicklung der Umsätze und der Beschäftigungsquote im Vergleichszeitraum noch erfreulicher war, als jene der Industrie.
(1) Die Werte für die Jahre 2006 und 2007 stellen Hochrechnungen der KMU FORSCHUNG AUSTRIA dar. (2) Als Vergleichszeitraum für die Kategorien „Nettoumsätze“ und „Bruttowertschöpfung“ wurde 1995-2006 angenommen, da für 2007 noch nicht alle Daten in diesem Bereich vorliegen.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel: +43-1-406 22 36
http://www.handelsverband.at
zurück nach oben
1. Buchinger
Buchinger sieht zu wenig Wettbewerb im Handel
Handelsverband: Griff in die wirtschaftspolitische Zauberkiste der 50er Jahre
Wien - 01.02.2008; Angesichts der angestiegenen Preise im Lebensmitteleinzelhandel fordert Sozialminister Buchinger vom Koalitionspartner ein Preismonitoring und ein Eingreifen der Wettbewerbsbehörde ein.
Dr. Stephan Mayer-Heinisch, der Präsident des Handelsverbandes, hält diese interventionistische Maßnahme für überzogen. „Minister Buchinger hat gestern am Opernball wohl die wirtschaftspolitische Zauberkiste der 50er Jahre geöffnet.“
Im Einzelhandel findet der Wettbewerb schon längst innerhalb der harmonisierten Rahmenbedingungen der Europäischen Union statt. Antiquierte Staatseingriffe haben schon lange keinen Platz mehr.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer Tel: +43-1-406 22 36
http://www.handelsverband.at
zurück nach oben
|
|