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Inflation – Handel wehrt sich gegen Sündenbock-Rolle
Wien - 16.04.2008; Gegen die Rolle als „Sündenbock“ verwehrte sich heute der Handelsverband im Zusammenhang mit der Diskussion um die steigende Inflation im März. „Es kann nicht sein, dass durch die Auswahl bewusst hoher statistischer Werte eine gesamte Branche in Misskredit gebracht wird und damit nicht zuletzt ihre Konsumenten verunsichert werden“, so der Geschäftsführer des Handelsverbandes, Stefan Mumelter.
So sei der Bereich Bekleidung und Schuhe laut aktueller Zahlen der Statistik Austria mit einer durchschnittlichen Verteuerung von 9 bzw. 4 Prozent der Hauptpreistreiber in Österreich. Tatsache sei aber, so der Handelsverband, dass es nach ebenjener aktuellen Statistik auch in diesen Bereichen sehr wohl ausreichend Produkte gebe, die von der Verteuerung bei weitem nicht so stark betroffen seien, so etwa Sport- und Freizeitschuhe, Herren- und Kinderjeans oder Babystrampelanzüge. T-Shirts seien sogar weit billiger geworden.
„Generell ist bekannt, dass der Handel mit neuen Kollektionen meist teurer in den Markt einsteigt, ebenso aber bleiben diese Preise im Jahresverlauf gleich, bzw. werden sie günstiger“, so Mumelter. Jedenfalls aber sei der Handel nicht allein dafür verantwortlich zu machen, dass die Inflationsrate in Österreich wie in der gesamten EU derzeit stark ansteige. Das habe vor allem strukturelle Gründe, massiv gestiegene Rohstoffpreise, höhere Benzinkosten durch Erdölverknappung, die u.a. den Transport von Handelswaren massiv verteuern, aber auch die Verteuerung landwirtschaftlicher Güter durch weniger Anbauflächen, Missernten u.a.
„Offenbar läuft hier gerade das wenig lustige Spiel „Haut den Handel“, so Mumelter. Monat für Monat wird mit horrenden Aussagen eine Branche diskreditiert. Im vergangenen Monat war es der Lebensmitteleinzelhändler, jetzt der Schuh- und Bekleidungshandel. Ich frage mich, welche Branche ist die Nächste“, so Mumelter abschließend.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum.
Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer
Tel: +43-1-406 22 36
Wien - 16.04.2008; Gegen die Rolle als „Sündenbock“ verwehrte sich heute der Handelsverband im Zusammenhang mit der Diskussion um die steigende Inflation im März. „Es kann nicht sein, dass durch die Auswahl bewusst hoher statistischer Werte eine gesamte Branche in Misskredit gebracht wird und damit nicht zuletzt ihre Konsumenten verunsichert werden“, so der Geschäftsführer des Handelsverbandes, Stefan Mumelter.
So sei der Bereich Bekleidung und Schuhe laut aktueller Zahlen der Statistik Austria mit einer durchschnittlichen Verteuerung von 9 bzw. 4 Prozent der Hauptpreistreiber in Österreich. Tatsache sei aber, so der Handelsverband, dass es nach ebenjener aktuellen Statistik auch in diesen Bereichen sehr wohl ausreichend Produkte gebe, die von der Verteuerung bei weitem nicht so stark betroffen seien, so etwa Sport- und Freizeitschuhe, Herren- und Kinderjeans oder Babystrampelanzüge. T-Shirts seien sogar weit billiger geworden.
„Generell ist bekannt, dass der Handel mit neuen Kollektionen meist teurer in den Markt einsteigt, ebenso aber bleiben diese Preise im Jahresverlauf gleich, bzw. werden sie günstiger“, so Mumelter. Jedenfalls aber sei der Handel nicht allein dafür verantwortlich zu machen, dass die Inflationsrate in Österreich wie in der gesamten EU derzeit stark ansteige. Das habe vor allem strukturelle Gründe, massiv gestiegene Rohstoffpreise, höhere Benzinkosten durch Erdölverknappung, die u.a. den Transport von Handelswaren massiv verteuern, aber auch die Verteuerung landwirtschaftlicher Güter durch weniger Anbauflächen, Missernten u.a.
„Offenbar läuft hier gerade das wenig lustige Spiel „Haut den Handel“, so Mumelter. Monat für Monat wird mit horrenden Aussagen eine Branche diskreditiert. Im vergangenen Monat war es der Lebensmitteleinzelhändler, jetzt der Schuh- und Bekleidungshandel. Ich frage mich, welche Branche ist die Nächste“, so Mumelter abschließend.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum.
Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer
Tel: +43-1-406 22 36



