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Pressedienst des Handelsverbandes (PDHV005) 07.11.2008
Plattform Versandhandel hat mit Vorstandsvorsitzenden der Quelle AG, Wolfgang Binder, einen neuen Leiter
Aktuelle KMU-Erhebung: Online-Bestellungen gewinnen weiter stark an Bedeutung. Folgen der Finanzkrise nicht abschätzbar.
Seit Anfang Oktober ist der 44-jährigen Textil-Betriebswirt Wolfgang Binder Vizepräsident des Handelsverbandes. Nun wurde der Vorstandsvorsitzende der Quelle AG, des umsatzstärksten österreichischen Versandhandelsunternehmens, zum Leiter der Plattform Versandhandel gewählt.
Für Binder eine interessante Aufgabe: "Der Versandhandel ist in Bewegung. Er ist bereits jetzt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und in ganz Europa eine kontinuierlich wachsende Handelssparte", bezieht er sich auf eine aktuelle Statistik der KMU Forschung Austria, die insbesondere die massiv steigende Bedeutung des Internet hervor streicht. Für das zweite Halbjahr 2008 wagt der Versandhandelsexperte keine Prognose. Noch seien die Folgen der internationalen Finanzkrise nicht abschätzbar. Generell habe sich bisher folgender Trend gezeigt: "Wenn gespart werden muss, kaufen Kunden bewusster, achten verstärkt auf die Preise, dabei sind die Möglichkeiten der Vergleichbarkeit im Versandhandel und insbesondere auch individuelle Zahlungskonditionen besonders attraktiv", so Binder.
Internet gewinnt
Die Daten vom 1. Halbjahr 2008 zeigen folgendes Bild: Es wurde zwar weniger bestellt, die Umsätze stiegen wegen der wesentlich höherer Bestellmengen dennoch und bisherige Prognosen deuten weiterhin in diese Richtung. Im Gegensatz zu den steigenden Beschäftigungszahlen im Handel ist hier die Anzahl der Mitarbeiter im Sinken begriffen, obwohl immer mehr Kunden die Vorteile des Versandhandels entdecken. Einer der Gründe: Das Internet ist auch in diesem Sektor weiter massiv auf dem Vormarsch. Im Vergleich zu den Vorjahren: Online-Bestellungen lagen 2005 bei 16,7 Prozent, 2006 waren es bereits 22 Prozent, im Vorjahr stieg die Bestellmenge auf 25,8 Prozent und im 1. Halbjahr 2008 bereits auf über 27 Prozent - und die Entwicklung bleibt ungebremst dynamisch. Print-Werbemittel wie Kataloge würden, so Binder, auch in den nächsten Jahren nicht aussterben, "sie werden aber ihren Zweck und ihre Bedeutung verändern, insgesamt müssen die Versandhändler flexibel auf neue Herausforderungen reagieren".
Nach Sektoren dominieren die Gewinner der Vorjahre weiterhin, an erster Stelle steht die Bekleidung, es folgen Elektro-Waren vor Möbel und Bau-, und Heimwerkerbedarf. Jährlich werden per Versandhandel rund 20 Milliarden Kataloge, Pakete, Direkt Mailings oder Geschäftsdokumente zugestellt. In Österreich gibt es derzeit rund 3,5 Millionen regelmäßige Kunden. Noch ist der Versandhandel weiblich, doch über das Internet holen Männer weiter auf und die Online-Käufer werden immer jünger.
Die Plattform Versandhandel im Handelsverband
Die Plattform Versandhandel ist ein wesentlicher Teil der freiwilligen Interessensvertretung Handelsverband und zählt derzeit rund 50 Versandhandelsbetriebe in Österreich zu ihren Mitgliedern. Besonderen Stellenwert nimmt bei der Plattform die Vertrauensbildung und Rechtssicherheit im Internet ein. Mit der Verleihung des Internetsiegels E-Commerce-Quality an geprüfte Unternehmen wird der Handelsverband und damit die Plattform Versandhandel diesem Ziel gerecht. Bereits 59 Unternehmen wurden zertifiziert und sind damit im Internet auf einen Blick als seriöse, kundenfreundliche und qualitätsbewusste Unternehmen erkennbar.
Plattform Versandhandel hat mit Vorstandsvorsitzenden der Quelle AG, Wolfgang Binder, einen neuen Leiter
Aktuelle KMU-Erhebung: Online-Bestellungen gewinnen weiter stark an Bedeutung. Folgen der Finanzkrise nicht abschätzbar.
Seit Anfang Oktober ist der 44-jährigen Textil-Betriebswirt Wolfgang Binder Vizepräsident des Handelsverbandes. Nun wurde der Vorstandsvorsitzende der Quelle AG, des umsatzstärksten österreichischen Versandhandelsunternehmens, zum Leiter der Plattform Versandhandel gewählt.
Für Binder eine interessante Aufgabe: "Der Versandhandel ist in Bewegung. Er ist bereits jetzt ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und in ganz Europa eine kontinuierlich wachsende Handelssparte", bezieht er sich auf eine aktuelle Statistik der KMU Forschung Austria, die insbesondere die massiv steigende Bedeutung des Internet hervor streicht. Für das zweite Halbjahr 2008 wagt der Versandhandelsexperte keine Prognose. Noch seien die Folgen der internationalen Finanzkrise nicht abschätzbar. Generell habe sich bisher folgender Trend gezeigt: "Wenn gespart werden muss, kaufen Kunden bewusster, achten verstärkt auf die Preise, dabei sind die Möglichkeiten der Vergleichbarkeit im Versandhandel und insbesondere auch individuelle Zahlungskonditionen besonders attraktiv", so Binder.
Internet gewinnt
Die Daten vom 1. Halbjahr 2008 zeigen folgendes Bild: Es wurde zwar weniger bestellt, die Umsätze stiegen wegen der wesentlich höherer Bestellmengen dennoch und bisherige Prognosen deuten weiterhin in diese Richtung. Im Gegensatz zu den steigenden Beschäftigungszahlen im Handel ist hier die Anzahl der Mitarbeiter im Sinken begriffen, obwohl immer mehr Kunden die Vorteile des Versandhandels entdecken. Einer der Gründe: Das Internet ist auch in diesem Sektor weiter massiv auf dem Vormarsch. Im Vergleich zu den Vorjahren: Online-Bestellungen lagen 2005 bei 16,7 Prozent, 2006 waren es bereits 22 Prozent, im Vorjahr stieg die Bestellmenge auf 25,8 Prozent und im 1. Halbjahr 2008 bereits auf über 27 Prozent - und die Entwicklung bleibt ungebremst dynamisch. Print-Werbemittel wie Kataloge würden, so Binder, auch in den nächsten Jahren nicht aussterben, "sie werden aber ihren Zweck und ihre Bedeutung verändern, insgesamt müssen die Versandhändler flexibel auf neue Herausforderungen reagieren".
Nach Sektoren dominieren die Gewinner der Vorjahre weiterhin, an erster Stelle steht die Bekleidung, es folgen Elektro-Waren vor Möbel und Bau-, und Heimwerkerbedarf. Jährlich werden per Versandhandel rund 20 Milliarden Kataloge, Pakete, Direkt Mailings oder Geschäftsdokumente zugestellt. In Österreich gibt es derzeit rund 3,5 Millionen regelmäßige Kunden. Noch ist der Versandhandel weiblich, doch über das Internet holen Männer weiter auf und die Online-Käufer werden immer jünger.
Die Plattform Versandhandel im Handelsverband
Die Plattform Versandhandel ist ein wesentlicher Teil der freiwilligen Interessensvertretung Handelsverband und zählt derzeit rund 50 Versandhandelsbetriebe in Österreich zu ihren Mitgliedern. Besonderen Stellenwert nimmt bei der Plattform die Vertrauensbildung und Rechtssicherheit im Internet ein. Mit der Verleihung des Internetsiegels E-Commerce-Quality an geprüfte Unternehmen wird der Handelsverband und damit die Plattform Versandhandel diesem Ziel gerecht. Bereits 59 Unternehmen wurden zertifiziert und sind damit im Internet auf einen Blick als seriöse, kundenfreundliche und qualitätsbewusste Unternehmen erkennbar.



