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50-Gramm-Brief mit guten Neuigkeiten aus Brüssel
Handelsverband begrüßt weitere Liberalisierung für Postdienstleistungen
11.07.2007 - Wien, Der Österreichische Handelsverband begrüßt das heutige Abstimmungsergebnis im EU-Parlament, mit dem auch Briefe unter 50 Gramm bis spätestens 2011 für alternative Postanbieter freigegeben werden. Dafür habe der Verband auch auf europäischer Ebene seit Jahren gearbeitet.
Die bisherigen Liberalisierungsschritte betrafen Pakete und Sendungen über 50 Gramm und haben sich in der Praxis bewährt. "Wir sollten in Österreich weniger Angst vor Wettbewerb haben. Im Gegenteil: Die schrittweise Öffnung des Postmarktes für alternative Anbieter hat sich für alle Beteiligten positiv ausgewirkt", ist Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes überzeugt. Der Handelsverband stehe als freiwilliger Interessensverband für über 150 wichtige Handelsunternehmen und damit durchwegs Großkunden der Post, der Mumelter auch gleich ein Lob ausspricht: "Die Österreichische Post hat sich sehr gut auf den Markt und den Wettbewerb eingestellt und steht heute besser da, denn je." Die Dienstleistungen seien bereits spürbar effizienter geworden und auch alle betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der Post zeigen, dass sie bereit für die nächsten Expansionsschritte sei. Er sehe in der Österreichischen Post einen potenziellen "Rising Star", der einen freien europäischen Markt für seine weitere Entwicklung nicht fürchten müsse, sondern regelrecht brauche.
Auch Befürchtungen, der so genannte Universaldienst, also die reibungslose Abwicklung des Postdienstes in weniger ertragreichen Segmenten, "das Packerl an die Tante Maria am Berg", habe nicht gelitten. "Dafür haben wir Instrumente, entweder über eine Fondslösung oder entsprechende Zuschüsse für die Übernahme infrastruktureller Notwendigkeiten im öffentlichen Interesse", gibt Mumelter Entwarnung. Hier werde teilweise absichtlich etwas Panik gemacht, aber das gehöre zur Politik einfach dazu, plädiert Mumelter für eine Versachlichung der Diskussion: "Letztlich profitieren die Konsumenten, die Postdienste, die nachfragende Wirtschaft und der ganze Standort Österreich vom Wettbewerb."
Der Handelsverband hätte sich freilich auch ein früheres Datum für die vollständige Liberalisierung vorstellen können. So sei bereits in der Richtlinie 2002/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Juni 2002 zur Änderung der Richtlinie 97/67/EG im Hinblick auf die weitere Liberalisierung des Marktes für Postdienste in der Gemeinschaft, in Art. 7 (3) der 1.1.2009 vorgesehen gewesen. Genug Zeit zur Vorbereitung also. Es hindere Österreich jedoch niemand, eine sinnvolle Reform schon vor dem letztmöglichen von der EU vorgegebenen Termin umzusetzen. Bundesminister Faymann sei daher eingeladen, seine Zuständigkeit diesbezüglich wahrzunehmen und eine entsprechende Gesetzesvorlage für die Beschlussfassung im österreichischen Parlament vorzubereiten. Der Handelsverband stehe als konstruktiver Kooperations- und Gesprächspartner jederzeit zur Verfügung, so Mumelter abschließend.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum.
Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter
Geschäftsführer
Tel: +43-1-406 22 36
http://www.handelsverband.at
50-Gramm-Brief mit guten Neuigkeiten aus Brüssel
Handelsverband begrüßt weitere Liberalisierung für Postdienstleistungen
11.07.2007 - Wien, Der Österreichische Handelsverband begrüßt das heutige Abstimmungsergebnis im EU-Parlament, mit dem auch Briefe unter 50 Gramm bis spätestens 2011 für alternative Postanbieter freigegeben werden. Dafür habe der Verband auch auf europäischer Ebene seit Jahren gearbeitet.
Die bisherigen Liberalisierungsschritte betrafen Pakete und Sendungen über 50 Gramm und haben sich in der Praxis bewährt. "Wir sollten in Österreich weniger Angst vor Wettbewerb haben. Im Gegenteil: Die schrittweise Öffnung des Postmarktes für alternative Anbieter hat sich für alle Beteiligten positiv ausgewirkt", ist Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbandes überzeugt. Der Handelsverband stehe als freiwilliger Interessensverband für über 150 wichtige Handelsunternehmen und damit durchwegs Großkunden der Post, der Mumelter auch gleich ein Lob ausspricht: "Die Österreichische Post hat sich sehr gut auf den Markt und den Wettbewerb eingestellt und steht heute besser da, denn je." Die Dienstleistungen seien bereits spürbar effizienter geworden und auch alle betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der Post zeigen, dass sie bereit für die nächsten Expansionsschritte sei. Er sehe in der Österreichischen Post einen potenziellen "Rising Star", der einen freien europäischen Markt für seine weitere Entwicklung nicht fürchten müsse, sondern regelrecht brauche.
Auch Befürchtungen, der so genannte Universaldienst, also die reibungslose Abwicklung des Postdienstes in weniger ertragreichen Segmenten, "das Packerl an die Tante Maria am Berg", habe nicht gelitten. "Dafür haben wir Instrumente, entweder über eine Fondslösung oder entsprechende Zuschüsse für die Übernahme infrastruktureller Notwendigkeiten im öffentlichen Interesse", gibt Mumelter Entwarnung. Hier werde teilweise absichtlich etwas Panik gemacht, aber das gehöre zur Politik einfach dazu, plädiert Mumelter für eine Versachlichung der Diskussion: "Letztlich profitieren die Konsumenten, die Postdienste, die nachfragende Wirtschaft und der ganze Standort Österreich vom Wettbewerb."
Der Handelsverband hätte sich freilich auch ein früheres Datum für die vollständige Liberalisierung vorstellen können. So sei bereits in der Richtlinie 2002/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Juni 2002 zur Änderung der Richtlinie 97/67/EG im Hinblick auf die weitere Liberalisierung des Marktes für Postdienste in der Gemeinschaft, in Art. 7 (3) der 1.1.2009 vorgesehen gewesen. Genug Zeit zur Vorbereitung also. Es hindere Österreich jedoch niemand, eine sinnvolle Reform schon vor dem letztmöglichen von der EU vorgegebenen Termin umzusetzen. Bundesminister Faymann sei daher eingeladen, seine Zuständigkeit diesbezüglich wahrzunehmen und eine entsprechende Gesetzesvorlage für die Beschlussfassung im österreichischen Parlament vorzubereiten. Der Handelsverband stehe als konstruktiver Kooperations- und Gesprächspartner jederzeit zur Verfügung, so Mumelter abschließend.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum.
Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards.
Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter
Geschäftsführer
Tel: +43-1-406 22 36
http://www.handelsverband.at



