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Presseinformation, Wien, 2005 01 27
Hohe Konstanz der Beschäftigung im Einzelhandel
Der Handel ist zweitgrößter Arbeitgeber der österreichischen Wirtschaft
Den Groß- und Mittelstandsunternehmen des österreichischen Einzelhandels kommt bei der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen besonders große Bedeutung zu: 57 Prozent der Mitarbeiter im Einzelhandel, so geht aus einer Analyse des Handelsverbandes hervor, sind gegenwärtig in Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten tätig.
In konkreten Zahlen heißt dies, daß von den rund 235.000 im Jahr 2004 im Einzelhandel tätigen Personen nicht weniger als 134.000 in einem Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten Arbeit fanden. Und rechnet man die kleineren Mittelstandsunternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten hinzu, wie sie etwa für den Facheinzelhandel typisch sind, so erhöht sich der Beschäftigtenanteil auf mehr als 65 Prozent und damit auf 153.000 Arbeitsplätze.
Der Einzelhandel ist mit seinen derzeit rund 235.000 Mitarbeitern gleichzeitig die beschäftigungsintensivste Sparte des Handels. Während der Großhandel im Vorjahr 185.000 Arbeitsplätze zur Verfügung stellte, registrierte der Kfz-Handel 73.000 Beschäftigte. Zusammengenommen bedeutet dies, daß der Sektor Handel in Österreich insgesamt 493.000, also knapp eine halbe Million Menschen beschäftigt.

Der Handel ist damit nach dem Gewerbe mit mehr als 600.000 Arbeitsplätzen nicht nur zweitgrößter Arbeitgeber der österreichischen Wirtschaft und übertrifft mit seiner Beschäftigtenzahl die Industrie, wo zuletzt 440.000 Personen tätig waren: Zu den besonderen Stärken des Handels zählt überdies die hohe Konstanz des verfügbaren Angebots an Arbeitsplätzen.
Charakteristisch dafür sind die vergleichsweise geringen Schwankungen bei den Beschäftigtenzahlen. So betrug die Schwankungsbreite bei den verfügbaren Arbeitsplätzen in den vergangenen 10 Jahren weniger als einen Prozentpunkt, wobei in 7 Jahren ein Plus und dreimal ein leichtes Minus zu verzeichnen war.
Insgesamt finden damit gegenwärtig im gesamten Handel um 10.000 Menschen mehr Beschäftigung als im Jahr 2000 und um 7.000 mehr als im Jahr 1995. Den größten Beitrag dazu leistete wiederum der Einzelhandel. Denn im Zeitraum von 1995 bis 2004 wuchs die Zahl der Beschäftigten von 222.000 auf nunmehr 235.000 und somit um 13.000 an.
Die Bedeutung dieser hohen Konstanz des Handels bei der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen kommt am besten beim Vergleich mit der Industrie zum Ausdruck. Denn gingen dort allein zwischen 1995 und 2001 mehr als 40.000 Arbeitsplätze verloren, so gelang es dem Sektor Handel im gleichen Zeitraum, die Zahl der Beschäftigten um 22.000 zu erhöhen und seither die Position als zweitgrößter Arbeitgeber innerhalb der österreichischen Wirtschaft vor der Industrie, dem Transportwesen und dem Tourismus zu festigen.

Eine traditionell überaus wichtige Aufgabe kommt dem Handel bei der Frauenbeschäftigung zu. So erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiterinnen im Einzelhandel im vergangenen Jahr abermals leicht auf nunmehr mehr als 160.000, womit die Frauenquote 69 Prozent beträgt und somit bereits knapp an der 70-Prozent-Marke liegt. Bedenkt man, daß die allgemeine Frauenarbeitslosigkeit in Österreich im Jahr 2004 gleichzeitig einen neuen Höchststand erreicht hat, so gewinnt jeder vom Handel abgesicherte oder neu geschaffene Arbeitsplatz zusätzlich an Bedeutung.
Die im Handelsverband organisierten Groß- und Mittelstandsunternehmen des Einzelhandels gehen aufgrund der positiven Konjunkturprognosen davon aus, ihren Beschäftigtenstand im Laufe dieses Jahres leicht anheben zu können. Laut Umfrage des Handelsverbandes plant knapp mehr als ein Drittel der Mitgliedsunternehmen, im Jahr 2005 zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Und während 44 Prozent der Betriebe die Zahl der Beschäftigten konstant halten will, macht ein Viertel der Betriebe seine definitive Entscheidung von der jeweiligen saisonalen Entwicklung abhängig.
Besonders erfreulich ist aber noch eine andere Zahl: Rund ein Viertel der im Handelsverband vertretenen Unternehmen plant im Zuge der erwarteten Konjunkturerholung sein Lehrstellenangebot auszuweiten und damit mehr Lehrlinge auszubilden als in den vergangenen Jahren.
Hohe Konstanz der Beschäftigung im Einzelhandel
Der Handel ist zweitgrößter Arbeitgeber der österreichischen Wirtschaft
Den Groß- und Mittelstandsunternehmen des österreichischen Einzelhandels kommt bei der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen besonders große Bedeutung zu: 57 Prozent der Mitarbeiter im Einzelhandel, so geht aus einer Analyse des Handelsverbandes hervor, sind gegenwärtig in Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten tätig.
In konkreten Zahlen heißt dies, daß von den rund 235.000 im Jahr 2004 im Einzelhandel tätigen Personen nicht weniger als 134.000 in einem Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten Arbeit fanden. Und rechnet man die kleineren Mittelstandsunternehmen mit 20 bis 49 Beschäftigten hinzu, wie sie etwa für den Facheinzelhandel typisch sind, so erhöht sich der Beschäftigtenanteil auf mehr als 65 Prozent und damit auf 153.000 Arbeitsplätze.
Der Einzelhandel ist mit seinen derzeit rund 235.000 Mitarbeitern gleichzeitig die beschäftigungsintensivste Sparte des Handels. Während der Großhandel im Vorjahr 185.000 Arbeitsplätze zur Verfügung stellte, registrierte der Kfz-Handel 73.000 Beschäftigte. Zusammengenommen bedeutet dies, daß der Sektor Handel in Österreich insgesamt 493.000, also knapp eine halbe Million Menschen beschäftigt.

Der Handel ist damit nach dem Gewerbe mit mehr als 600.000 Arbeitsplätzen nicht nur zweitgrößter Arbeitgeber der österreichischen Wirtschaft und übertrifft mit seiner Beschäftigtenzahl die Industrie, wo zuletzt 440.000 Personen tätig waren: Zu den besonderen Stärken des Handels zählt überdies die hohe Konstanz des verfügbaren Angebots an Arbeitsplätzen.
Charakteristisch dafür sind die vergleichsweise geringen Schwankungen bei den Beschäftigtenzahlen. So betrug die Schwankungsbreite bei den verfügbaren Arbeitsplätzen in den vergangenen 10 Jahren weniger als einen Prozentpunkt, wobei in 7 Jahren ein Plus und dreimal ein leichtes Minus zu verzeichnen war.
Insgesamt finden damit gegenwärtig im gesamten Handel um 10.000 Menschen mehr Beschäftigung als im Jahr 2000 und um 7.000 mehr als im Jahr 1995. Den größten Beitrag dazu leistete wiederum der Einzelhandel. Denn im Zeitraum von 1995 bis 2004 wuchs die Zahl der Beschäftigten von 222.000 auf nunmehr 235.000 und somit um 13.000 an.
Die Bedeutung dieser hohen Konstanz des Handels bei der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen kommt am besten beim Vergleich mit der Industrie zum Ausdruck. Denn gingen dort allein zwischen 1995 und 2001 mehr als 40.000 Arbeitsplätze verloren, so gelang es dem Sektor Handel im gleichen Zeitraum, die Zahl der Beschäftigten um 22.000 zu erhöhen und seither die Position als zweitgrößter Arbeitgeber innerhalb der österreichischen Wirtschaft vor der Industrie, dem Transportwesen und dem Tourismus zu festigen.

Eine traditionell überaus wichtige Aufgabe kommt dem Handel bei der Frauenbeschäftigung zu. So erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiterinnen im Einzelhandel im vergangenen Jahr abermals leicht auf nunmehr mehr als 160.000, womit die Frauenquote 69 Prozent beträgt und somit bereits knapp an der 70-Prozent-Marke liegt. Bedenkt man, daß die allgemeine Frauenarbeitslosigkeit in Österreich im Jahr 2004 gleichzeitig einen neuen Höchststand erreicht hat, so gewinnt jeder vom Handel abgesicherte oder neu geschaffene Arbeitsplatz zusätzlich an Bedeutung.
Die im Handelsverband organisierten Groß- und Mittelstandsunternehmen des Einzelhandels gehen aufgrund der positiven Konjunkturprognosen davon aus, ihren Beschäftigtenstand im Laufe dieses Jahres leicht anheben zu können. Laut Umfrage des Handelsverbandes plant knapp mehr als ein Drittel der Mitgliedsunternehmen, im Jahr 2005 zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Und während 44 Prozent der Betriebe die Zahl der Beschäftigten konstant halten will, macht ein Viertel der Betriebe seine definitive Entscheidung von der jeweiligen saisonalen Entwicklung abhängig.
Besonders erfreulich ist aber noch eine andere Zahl: Rund ein Viertel der im Handelsverband vertretenen Unternehmen plant im Zuge der erwarteten Konjunkturerholung sein Lehrstellenangebot auszuweiten und damit mehr Lehrlinge auszubilden als in den vergangenen Jahren.



