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Umrüstung der Hausbrieffachanlagen: 13 Tage statt 3 Jahre!
Umrüstung der Hausbrieffachanlagen: 13 Tage statt 3 Jahre!
„Postschutzminister“ Pröll und Postgesetzentwurf eindrucksvoll von Handelsverband widerlegt
„Die Umrüstung der Hausbrieffachanlagen und Landbriefkästen, sodass auch alternative Zusteller europarechtskonform und ohne unbillige Beschwernisse ihren Erwerb verrichten können, ist seit Jahren ein unrühmliches Kapitel österreichischer Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik“, kritisiert Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbands erneut den Entwurf für ein neues Postmarktgesetz anlässlich seiner bevorstehenden parlamentarischen Behandlung im Nationalrat.
Dieses Gesetz hätte nämlich die vollständige Marktöffnung – auch für Briefsendungen – bis zum 1.1.2011 zu gewährleisten. Davon könne aber keine Rede sein, wenn weite Teile der Briefkästen für Alternative bis 2013 verschlossen bleiben, erklärt Mumelter. Der Post wird nämlich im Entwurf Zeit bis zum 31.12.2012 eingeräumt, um entsprechende Konzepte für die Umrüstung vorzulegen bzw. diese durchzuführen. „Damit ist ein fairer Wettbewerb ausgeschlossen“, kritisiert Mumelter das zwischen Infrastruktur- und Finanzministerium paktierte Gesetz.
Insbesondere seitens der Post AG wurde argumentiert, dass eine Umrüstung der HBFA nicht schneller möglich sei. Der Handelsverband nahm dies zum Anlass, eine Studie in Auftrag zu geben und die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: „Wenn nämlich in jedem der 99 politischen Bezirke Österreichs ein mit den entsprechenden Ressourcen ausgestatteter Schlosser mit zehn Mitarbeitern für das Projekt HBFA aktiv wird, dauert die Umrüstung 13 Arbeitstage“, rechnet Mumelter vor. Die Studie bestätige damit, dass die technische Umrüstung der Hausbrieffachanlagen österreichweit mit minimalem Zeit- und Kostenaufwand – jedenfalls aber noch 2010 – durchgeführt werden könnte. Es fehle lediglich am politischen Willen. Mumelter: „In Wahrheit geht es insbesondere ,Postschutzminister` Josef Pröll also darum, die Marktöffnung im Interesse der Post und gegen die Interessen des Wirtschaftsstandorts und der Konsumenten möglichst lange zu verzögern.“ Man habe aber die Studie und entsprechende Abänderungsanträge den Abgeordneten im Nationalrat übermittelt und setze nun auf die parlamentarische Behandlung der Materie, erklärt Mumelter abschließend.
Der Handelsverband wurde 1923 gegründet und ist heute eine freiwillige Interessenvertretung von mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Er nimmt die Funktionen eines Wirtschafts‐, Berufs‐ und Arbeitgeberverbandes wahr. Darüber hinaus versteht sich der Verband als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum und Plattform für den politischen, rechtlichen und technologischen Dialog und Informationstransfer. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln setzt der Handelsverband Standards und fördert das Qualitätsbewusstsein und Vertrauen der Konsument/innen zum Handel.
HANDELSVERBAND
Präsident: Dr. Stephan Mayer‐Heinisch, Geschäftsführer: Dr. Stefan Mumelter
A‐1080 Wien, Alser Straße 45, Tel +43 (01) 406 22 36, Fax +43 (01) 408 64 81, office@handelsverband.at, www.handelsverband.at, www.versandhandel‐online.at,
Mitglied bei DSE (Direct Selling Europe) und EMOTA (European Distance Selling Trade Association)
RÜCKRAGEN: Michael Schiebel, +43 664 3011363
Umrüstung der Hausbrieffachanlagen: 13 Tage statt 3 Jahre!
„Postschutzminister“ Pröll und Postgesetzentwurf eindrucksvoll von Handelsverband widerlegt
„Die Umrüstung der Hausbrieffachanlagen und Landbriefkästen, sodass auch alternative Zusteller europarechtskonform und ohne unbillige Beschwernisse ihren Erwerb verrichten können, ist seit Jahren ein unrühmliches Kapitel österreichischer Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik“, kritisiert Dr. Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Österreichischen Handelsverbands erneut den Entwurf für ein neues Postmarktgesetz anlässlich seiner bevorstehenden parlamentarischen Behandlung im Nationalrat.
Dieses Gesetz hätte nämlich die vollständige Marktöffnung – auch für Briefsendungen – bis zum 1.1.2011 zu gewährleisten. Davon könne aber keine Rede sein, wenn weite Teile der Briefkästen für Alternative bis 2013 verschlossen bleiben, erklärt Mumelter. Der Post wird nämlich im Entwurf Zeit bis zum 31.12.2012 eingeräumt, um entsprechende Konzepte für die Umrüstung vorzulegen bzw. diese durchzuführen. „Damit ist ein fairer Wettbewerb ausgeschlossen“, kritisiert Mumelter das zwischen Infrastruktur- und Finanzministerium paktierte Gesetz.
Insbesondere seitens der Post AG wurde argumentiert, dass eine Umrüstung der HBFA nicht schneller möglich sei. Der Handelsverband nahm dies zum Anlass, eine Studie in Auftrag zu geben und die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: „Wenn nämlich in jedem der 99 politischen Bezirke Österreichs ein mit den entsprechenden Ressourcen ausgestatteter Schlosser mit zehn Mitarbeitern für das Projekt HBFA aktiv wird, dauert die Umrüstung 13 Arbeitstage“, rechnet Mumelter vor. Die Studie bestätige damit, dass die technische Umrüstung der Hausbrieffachanlagen österreichweit mit minimalem Zeit- und Kostenaufwand – jedenfalls aber noch 2010 – durchgeführt werden könnte. Es fehle lediglich am politischen Willen. Mumelter: „In Wahrheit geht es insbesondere ,Postschutzminister` Josef Pröll also darum, die Marktöffnung im Interesse der Post und gegen die Interessen des Wirtschaftsstandorts und der Konsumenten möglichst lange zu verzögern.“ Man habe aber die Studie und entsprechende Abänderungsanträge den Abgeordneten im Nationalrat übermittelt und setze nun auf die parlamentarische Behandlung der Materie, erklärt Mumelter abschließend.
Der Handelsverband wurde 1923 gegründet und ist heute eine freiwillige Interessenvertretung von mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Er nimmt die Funktionen eines Wirtschafts‐, Berufs‐ und Arbeitgeberverbandes wahr. Darüber hinaus versteht sich der Verband als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum und Plattform für den politischen, rechtlichen und technologischen Dialog und Informationstransfer. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln setzt der Handelsverband Standards und fördert das Qualitätsbewusstsein und Vertrauen der Konsument/innen zum Handel.
HANDELSVERBAND
Präsident: Dr. Stephan Mayer‐Heinisch, Geschäftsführer: Dr. Stefan Mumelter
A‐1080 Wien, Alser Straße 45, Tel +43 (01) 406 22 36, Fax +43 (01) 408 64 81, office@handelsverband.at, www.handelsverband.at, www.versandhandel‐online.at,
Mitglied bei DSE (Direct Selling Europe) und EMOTA (European Distance Selling Trade Association)
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