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Handelsverband: GPA spielt mit den Chancen der Jungen!
KV-Verhandlungen: Mayer-Heinisch warnt vor überzogenen Forderungen
Wien – „Man kann nicht verteilen, was man nicht hat“, warnt Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Österreichischen Handelsverbandes im Vorfeld der fünften Runde der Kollektivvertragsverhandlungen im Handel am Freitag dieser Woche. „Mit dem Säbel zu rasseln, wie die GPA dies nun tut, ist im Moment das falsche Signal“, erklärt Mayer-Heinisch: „Zu einem Zeitpunkt nämlich, zu dem die Wirtschaft nur mit Milliarden schweren Stützungen aus der öffentlichen Hand – also mit Steuergeldern – mühsam am Schrumpfen gehindert wird.“
„Darüber hinaus haben wir alle – auch die Arbeitnehmerseite – eine Verantwortung gegenüber den jungen Menschen“, mahnt Mayer-Heinisch. „Wir müssen in den nächsten Jahren auch im Handel mehr Lohngerechtigkeit herstellen“, erklärt der Präsident des Handelsverbandes. Das bedeute, dass die Jungen mehr verdienen sollen und die Einkommenskurve im Gegenzug etwas flacher werde. Der Handel brauche nämlich gute junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso wie erfahrene ältere Arbeitnehmer/innen. Ein wesentliches Merkmal attraktiver Arbeitsplätze sei aber eben auch eine faire Entlohnung. Es kämen in den nächsten Jahren geburtenschwache Jahrgänge im lehrlingsfähigen Alter auf den Handel zu. Darauf müsse man sich vorbereiten, wenn man weiterhin gute Leute wolle, so Mayer-Heinisch: „Es ist daher falsch, dass die GPA-Vertreter mit überzogenen Forderungen für bestehende Bezüge, jeden Spielraum für die Jungen und deren Zukunft weg verhandeln.“
Es liege zwar in der Natur der Sache, dass Betriebsräte in erster Linie jene vertreten, von denen sie gewählt werden. In Kollektivvertragsverhandlungen trete aber neben die Vertretungspflicht auch die volkswirtschaftliche und politische Verantwortung. „Denn das Ergebnis dieser Verhandlungen betrifft nicht nur eine ganze Branche, sondern durch steigenden Kostendruck und mögliche Preis steigernde Wirkungen alle bis hin zum Konsumenten“, erklärt Mayer-Heinisch. Diese stabilitäts- und konjunkturpolitische Dimension sollten die Verhandler der GPA im Auge behalten, wenn sie einen Abschluss fordern, der „deutlich über jenem der Industrie“ (1,45%) und damit über dem realen Wirtschaftswachstum liegen soll. „Das kann es nicht geben. Es braucht jetzt Augenmaß und ein wenig Weitblick im Interesse aller“, mahnt Mayer-Heinisch. Darüber hinaus erwarte er sich nach Verhandlungswochen eine Einigung noch diesen Freitag, denn es sei „in labilen Zeiten für das für den Handel so wichtige Weihnachtsgeschäft besonders wichtig, dass die Konsumenten nicht durch gewerkschaftliche Stürme im Wasserglas verunsichert werden“, fordert Mayer-Heinisch.
Der Handelsverband wurde 1923 gegründet und ist heute eine freiwillige Interessenvertretung von mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Er nimmt die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr. Darüber hinaus versteht sich der Verband als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum und Plattform für den politischen, rechtlichen und technologischen Dialog und Informationstransfer. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln setzt der Handelsverband Standards und fördert das Qualitätsbewusstsein und Vertrauen der Konsument/innen zum Handel.
HANDELSVERBAND
Präsident: Dr. Stephan Mayer-Heinisch, Geschäftsführer: Dr. Stefan Mumelter
A‐1080 Wien, Alser Straße 45, Tel +43 (01) 406 22 36, Fax +43 (01) 408 64 81, office@handelsverband.at, www.handelsverband.at, www.versandhandel-online.at,
Mitglied bei DSE (Direct Selling Europe) und EMOTA (European Distance Selling Trade Association)
RÜCKRAGEN: Michael Schiebel, +43 664 3011363
KV-Verhandlungen: Mayer-Heinisch warnt vor überzogenen Forderungen
Wien – „Man kann nicht verteilen, was man nicht hat“, warnt Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Österreichischen Handelsverbandes im Vorfeld der fünften Runde der Kollektivvertragsverhandlungen im Handel am Freitag dieser Woche. „Mit dem Säbel zu rasseln, wie die GPA dies nun tut, ist im Moment das falsche Signal“, erklärt Mayer-Heinisch: „Zu einem Zeitpunkt nämlich, zu dem die Wirtschaft nur mit Milliarden schweren Stützungen aus der öffentlichen Hand – also mit Steuergeldern – mühsam am Schrumpfen gehindert wird.“
„Darüber hinaus haben wir alle – auch die Arbeitnehmerseite – eine Verantwortung gegenüber den jungen Menschen“, mahnt Mayer-Heinisch. „Wir müssen in den nächsten Jahren auch im Handel mehr Lohngerechtigkeit herstellen“, erklärt der Präsident des Handelsverbandes. Das bedeute, dass die Jungen mehr verdienen sollen und die Einkommenskurve im Gegenzug etwas flacher werde. Der Handel brauche nämlich gute junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso wie erfahrene ältere Arbeitnehmer/innen. Ein wesentliches Merkmal attraktiver Arbeitsplätze sei aber eben auch eine faire Entlohnung. Es kämen in den nächsten Jahren geburtenschwache Jahrgänge im lehrlingsfähigen Alter auf den Handel zu. Darauf müsse man sich vorbereiten, wenn man weiterhin gute Leute wolle, so Mayer-Heinisch: „Es ist daher falsch, dass die GPA-Vertreter mit überzogenen Forderungen für bestehende Bezüge, jeden Spielraum für die Jungen und deren Zukunft weg verhandeln.“
Es liege zwar in der Natur der Sache, dass Betriebsräte in erster Linie jene vertreten, von denen sie gewählt werden. In Kollektivvertragsverhandlungen trete aber neben die Vertretungspflicht auch die volkswirtschaftliche und politische Verantwortung. „Denn das Ergebnis dieser Verhandlungen betrifft nicht nur eine ganze Branche, sondern durch steigenden Kostendruck und mögliche Preis steigernde Wirkungen alle bis hin zum Konsumenten“, erklärt Mayer-Heinisch. Diese stabilitäts- und konjunkturpolitische Dimension sollten die Verhandler der GPA im Auge behalten, wenn sie einen Abschluss fordern, der „deutlich über jenem der Industrie“ (1,45%) und damit über dem realen Wirtschaftswachstum liegen soll. „Das kann es nicht geben. Es braucht jetzt Augenmaß und ein wenig Weitblick im Interesse aller“, mahnt Mayer-Heinisch. Darüber hinaus erwarte er sich nach Verhandlungswochen eine Einigung noch diesen Freitag, denn es sei „in labilen Zeiten für das für den Handel so wichtige Weihnachtsgeschäft besonders wichtig, dass die Konsumenten nicht durch gewerkschaftliche Stürme im Wasserglas verunsichert werden“, fordert Mayer-Heinisch.
Der Handelsverband wurde 1923 gegründet und ist heute eine freiwillige Interessenvertretung von mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Er nimmt die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr. Darüber hinaus versteht sich der Verband als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum und Plattform für den politischen, rechtlichen und technologischen Dialog und Informationstransfer. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln setzt der Handelsverband Standards und fördert das Qualitätsbewusstsein und Vertrauen der Konsument/innen zum Handel.
HANDELSVERBAND
Präsident: Dr. Stephan Mayer-Heinisch, Geschäftsführer: Dr. Stefan Mumelter
A‐1080 Wien, Alser Straße 45, Tel +43 (01) 406 22 36, Fax +43 (01) 408 64 81, office@handelsverband.at, www.handelsverband.at, www.versandhandel-online.at,
Mitglied bei DSE (Direct Selling Europe) und EMOTA (European Distance Selling Trade Association)
RÜCKRAGEN: Michael Schiebel, +43 664 3011363



