Familienfreundliche Einzelhändler ausgezeichnet. (PDHV034) 05.03.2010
Der Award „Familienfreundlich HANDELn 2010“ wurde am 4. März 2010 im Rahmen des Handelskolloquiums vergeben. Die Sieger: Der schwedische Möbelriese Ikea, Versandhandelsprofi Unito und das Direktvertriebsunternehmen Enjo begeisterten die Jury mit neuen Ideen für Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Wien – 05.03.2010; „Wir wollten zeigen, dass es möglich ist, MitarbeiterInnen im Handel familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu bieten,“ sagt Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Handelsverbandes über die Motivation, einen Preis für Familienfreundlichkeit ins Leben zu rufen. Die Einreichungen zeigten deutlich, dass die Unternehmer mehr tun als das Gesetz fordert – etwa ein Rückkehrrecht bis zum 3. Lebensjahr des Kindes oder eine verlängerte Pflegefreistellung bei Erkrankung eines Familienmitglieds. Die Einreichungen von Atelier Goldener Schnitt, Deichmann, dm, Enjo, Ikea, Kastner & Öhler, Neckermann, Palmers, Pfeiffer und Unito wurden für den Award nominiert. „Vor allem die Vielfalt und Flexibilität der Arbeitszeitmodelle, die vielfach sogar ein Mitbestimmungsrecht der MitarbeiterInnen vorsehen, haben die Jury begeistert,“ so Mumelter über die hohe Qualität der Einreichungen.
Die Juroren Brigitte Frey von Ernst & Young, Margret Beisheim von der WU Wien, Lukas Mandl, Abgeordneter im NÖ Landtag und Obmann des Vereines "kinderbetreuung.at", Veronika Kotzab von der Industriellenvereinigung sowie Stefan Mumelter als Vertreter des Handels in der Jury, legten die Latte für das Siegerprojekt sehr hoch: Konkrete Unterstützung bei Betreuungsengpässen sowie neue Ideen für eine familienfreundliche Unternehmenskultur waren gefragt.
Enjo unterstützt Alleinerzieherinnen.
In der Kategorie Direktvertrieb überzeugte die Einreichung von Enjo durch die besondere Berücksichtigung der Alleinerzieherinnen im Unternehmen. Ihre Arbeitszeiten werden auf die Stundenpläne ihrer Kinder abgestimmt, wodurch diese Job und Familie leichter unter einen Hut bringen können.
Unito organisiert „Family Day“.
Auch der Versandhandelsprofi Unito (Otto & Universal Versand) erhielt die Urkunde „Familienfreundlich HANDELn 2010“ für innovative Ansätze wie den „Family Day“ – einem Tag, an dem Kinder Mütter und Väter am Arbeitsplatz besuchen dürfen. Der Jury gefiel auch der Aufruf von Unito via Mitarbeiterzeitung, Ideen für Familienfreundlichkeit einzubringen. Die Otto-Group ist weltgrößter Versandhändler und ist vor allem durch die großen Markenversender Otto und Universal Versand bekannt geworden.
Ikea will Väterkarenz fördern.
Den wohl umfassendsten Ansatz für Familienfreundlichkeit lieferte Ikea Österreich. Betreuungsengpässe der MitarbeiterInnen werden hier durch eine Kooperation mit einer Tagesmütterorganisation und ein neues Babysitternetzwerk in Angriff genommen. Ein Karenzkompass mit zahlreichen Maßnahmen wie etwa dem Stay Connected-Frühstück für Mütter, Väter und ihre Babies schafft Orientierung für die Karenzzeit und die Zeit danach. Von einer familienfreundlichen Unternehmenskultur zeugen vor allem die bunten Buttons mit frechen Sprüchen, die signalisieren, dass es in Ordnung ist, neben dem Beruf eine zweite Rolle als Mama oder Papa zu leben. Letztere – nämlich die Väterkarenz - will Ikea übrigens künftig stärker bewerben, um auch von dieser Seite Entlastung für Familien zu schaffen.
Nächster Award für 2011 geplant.
„Das Thema Vereinbarkeit Beruf und Familie wird uns auch in Zukunft noch beschäftigen,“ sagt Stefan Mumelter abschließend. Denn längere Öffnungszeiten auf der einen und fehlende Betreuungsinfrastruktur auf der anderen Seite erzeugen einen Spagat, den die überwiegend weiblichen Mitarbeiter im Handel nicht alleine bewältigen können. „Ein Preis für Familienfreundlich HANDELn ist somit auch für 2011 sehr wahrscheinlich,“ kündigt Mumelter an.
Der Handelsverband wurde 1923 gegründet und ist heute eine freiwillige Interessenvertretung von mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Er nimmt die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr. Darüber hinaus versteht sich der Verband als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum und Plattform für den politischen, rechtlichen und technologischen Dialog und Informationstransfer. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln setzt der Handelsverband Standards und fördert das Qualitätsbewusstsein und Vertrauen der Konsument/innen zum Handel.
Zum Download des Bildes in 300dpi Auflösung bitte auf das Foto klicken.
Von links nach rechts: Harald Gutschi und Franziska Schmid, Unito; Daniela Nehiba und Alexandra Eichinger, Ikea; Dr. Stefan Mumelter, Handelsverband; Birgit Zack-Baumann, Siegfried Zack, Eva Wolf von Enjo International.
Die Bildrechte liegen beim Handelsverband, Wiedergabe mit Quellenangabe ist jederzeit erlaubt.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards. Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter
Geschäftsführer
Tel: +43-1-406 22 36
Der Award „Familienfreundlich HANDELn 2010“ wurde am 4. März 2010 im Rahmen des Handelskolloquiums vergeben. Die Sieger: Der schwedische Möbelriese Ikea, Versandhandelsprofi Unito und das Direktvertriebsunternehmen Enjo begeisterten die Jury mit neuen Ideen für Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Wien – 05.03.2010; „Wir wollten zeigen, dass es möglich ist, MitarbeiterInnen im Handel familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu bieten,“ sagt Stefan Mumelter, Geschäftsführer des Handelsverbandes über die Motivation, einen Preis für Familienfreundlichkeit ins Leben zu rufen. Die Einreichungen zeigten deutlich, dass die Unternehmer mehr tun als das Gesetz fordert – etwa ein Rückkehrrecht bis zum 3. Lebensjahr des Kindes oder eine verlängerte Pflegefreistellung bei Erkrankung eines Familienmitglieds. Die Einreichungen von Atelier Goldener Schnitt, Deichmann, dm, Enjo, Ikea, Kastner & Öhler, Neckermann, Palmers, Pfeiffer und Unito wurden für den Award nominiert. „Vor allem die Vielfalt und Flexibilität der Arbeitszeitmodelle, die vielfach sogar ein Mitbestimmungsrecht der MitarbeiterInnen vorsehen, haben die Jury begeistert,“ so Mumelter über die hohe Qualität der Einreichungen.
Die Juroren Brigitte Frey von Ernst & Young, Margret Beisheim von der WU Wien, Lukas Mandl, Abgeordneter im NÖ Landtag und Obmann des Vereines "kinderbetreuung.at", Veronika Kotzab von der Industriellenvereinigung sowie Stefan Mumelter als Vertreter des Handels in der Jury, legten die Latte für das Siegerprojekt sehr hoch: Konkrete Unterstützung bei Betreuungsengpässen sowie neue Ideen für eine familienfreundliche Unternehmenskultur waren gefragt.
Enjo unterstützt Alleinerzieherinnen.
In der Kategorie Direktvertrieb überzeugte die Einreichung von Enjo durch die besondere Berücksichtigung der Alleinerzieherinnen im Unternehmen. Ihre Arbeitszeiten werden auf die Stundenpläne ihrer Kinder abgestimmt, wodurch diese Job und Familie leichter unter einen Hut bringen können.
Unito organisiert „Family Day“.
Auch der Versandhandelsprofi Unito (Otto & Universal Versand) erhielt die Urkunde „Familienfreundlich HANDELn 2010“ für innovative Ansätze wie den „Family Day“ – einem Tag, an dem Kinder Mütter und Väter am Arbeitsplatz besuchen dürfen. Der Jury gefiel auch der Aufruf von Unito via Mitarbeiterzeitung, Ideen für Familienfreundlichkeit einzubringen. Die Otto-Group ist weltgrößter Versandhändler und ist vor allem durch die großen Markenversender Otto und Universal Versand bekannt geworden.
Ikea will Väterkarenz fördern.
Den wohl umfassendsten Ansatz für Familienfreundlichkeit lieferte Ikea Österreich. Betreuungsengpässe der MitarbeiterInnen werden hier durch eine Kooperation mit einer Tagesmütterorganisation und ein neues Babysitternetzwerk in Angriff genommen. Ein Karenzkompass mit zahlreichen Maßnahmen wie etwa dem Stay Connected-Frühstück für Mütter, Väter und ihre Babies schafft Orientierung für die Karenzzeit und die Zeit danach. Von einer familienfreundlichen Unternehmenskultur zeugen vor allem die bunten Buttons mit frechen Sprüchen, die signalisieren, dass es in Ordnung ist, neben dem Beruf eine zweite Rolle als Mama oder Papa zu leben. Letztere – nämlich die Väterkarenz - will Ikea übrigens künftig stärker bewerben, um auch von dieser Seite Entlastung für Familien zu schaffen.
Nächster Award für 2011 geplant.
„Das Thema Vereinbarkeit Beruf und Familie wird uns auch in Zukunft noch beschäftigen,“ sagt Stefan Mumelter abschließend. Denn längere Öffnungszeiten auf der einen und fehlende Betreuungsinfrastruktur auf der anderen Seite erzeugen einen Spagat, den die überwiegend weiblichen Mitarbeiter im Handel nicht alleine bewältigen können. „Ein Preis für Familienfreundlich HANDELn ist somit auch für 2011 sehr wahrscheinlich,“ kündigt Mumelter an.
Der Handelsverband wurde 1923 gegründet und ist heute eine freiwillige Interessenvertretung von mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Er nimmt die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr. Darüber hinaus versteht sich der Verband als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum und Plattform für den politischen, rechtlichen und technologischen Dialog und Informationstransfer. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln setzt der Handelsverband Standards und fördert das Qualitätsbewusstsein und Vertrauen der Konsument/innen zum Handel.
Zum Download des Bildes in 300dpi Auflösung bitte auf das Foto klicken.
Von links nach rechts: Harald Gutschi und Franziska Schmid, Unito; Daniela Nehiba und Alexandra Eichinger, Ikea; Dr. Stefan Mumelter, Handelsverband; Birgit Zack-Baumann, Siegfried Zack, Eva Wolf von Enjo International.
Die Bildrechte liegen beim Handelsverband, Wiedergabe mit Quellenangabe ist jederzeit erlaubt.
Der Handelsverband ist eine freiwillige Interessenvertretung von derzeit mehr als 150 großen Handelsbetrieben in Österreich. Wir nehmen die Funktionen eines Wirtschafts-, Berufs- und Arbeitgeberverbandes wahr.
Wir verstehen uns als handelsorientiertes Dienstleistungszentrum und als branchenübergreifendes Wirtschaftsforum. Mit Richtlinien, Kennzeichen und Gütesiegeln fördern wir das Qualitätsbewusstsein der Konsumenten und setzen hohe Standards. Wir fördern das Vertrauen der Konsumenten in den Handel und informieren Konsumenten über aktuelle Entwicklungen.
Rückfragehinweis:
Handelsverband
Dr. Stefan Mumelter
Geschäftsführer
Tel: +43-1-406 22 36



