• Das neue Stationär kann mehr

    Standorttag & Goldener Merkur - Wien, 13. Oktober 2016

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Wien, 14.10.2016 – In Zeiten des digitalen Wandels muss der stationäre Filialhandel mit Innovationen und neuen Strategien reagieren, um erfolgreich zu bleiben. Aber wie? Diese Fragestellung wurde am 12. Standorttag des Handelsverbandes unter dem Titel „Das neue Stationär kann mehr“, diskutiert. Erstmals wurde auch der „Goldene Merkur“ im Anschluss an den Kongresstag im Rahmen einer feierlichen Gala verliehen. Mit über 120 Gästen konnte der Standorttag seine Teilnehmerzahl das dritte Jahr in Folge steigern.

Unter den zahlreichen Besuchern waren auch: Sigrid Aibler (Yves Rocher), David Baumgart (Alibaba), Hermann Enenkel (Triumph International AG), Alexander Frech (Österreichische Post AG), Johannes Hornig (J. Hornig GesmbH ), Vinzenz Kastner (Kapsch AG), Franz Lukele (Generali Real Estate), Alexander Pietsch (Nordsee GmbH), Christian Prokopp (Christian Prokopp GmbH), uvm.

Nachbericht Standorttag 2016

Mit einer Videobotschaft und mahnenden Worten aus Moskau eröffnete Stephan Mayer-Heinisch, Präsident des Handelsverbandes, den 12. Standorttag: „Der Markt verändert sich disruptiv. 1.400 Geschäfte weniger, minus 270.000m² bei der Verkaufsfläche im letzten Jahr. Verantwortliche Manager und Politiker müssen darauf reagieren. Stadtentwicklung ist keine Rocket-Science. Es braucht nur eine gemeinsame Anstrengung von Politik und Wirtschaft, um neue Strategien zu entwickeln und neue Wege zu gehen.“

Die Moderation des Tages übernahm Gabriele Jiresch, langjährige Chefredakteurin der Handelszeitung und profunde Kennerin der Branche.

„Ich investiere in disruptive Ideen“
Der Trend geht Richtung Online. Immer mehr stationäre Händler suchen ihr Glück im Web. Dass es auch Fälle von Onlinern gibt, die ihren Webshop erfolgreich um stationäre Flächen erweitern, zeigte der vorgestellt Keynote-Case von Renésim, einem vormals reinen Online-Juwelier, der 2016 einen Shop in München eröffnet hat. Warum Business Angel und Innovator Hansi Hansmann in das Geschäft von Maximilian Hemmerle investiert hat erklärte er so: „Digitalisierung wird unser Leben und die Branche grundlegend verändern.  Mit Konzepten aus den 90er Jahren wird man untergehen. Renesim hatte hingegen eine dirsruptive Idee, deshalb hab ich dort investiert.“

Dass Online irgendwann nicht mehr gereicht hat und der erste Shop eröffnet wurde ist für Hemmerle eine logische Weiterentwicklung: „Wir haben das Konzept des New Luxury konsequent zu Ende gedacht. Ein stationäres Geschäft gehört für viele Menschen zu einem vollkommenen Einkaufserlebnis einfach dazu. Wir integrieren nun beide Welten.“

„Was jetzt verloren geht, wird verloren bleiben“
Im Format eines Fire-Chats diskutierten Standortexperte Hannes Lindner von der Standort + Markt Beratungsgesellschaft und Immobilienexperte Michael Oberweger von Comfort Austria über die Lagen der Zukunft. In einem Punkt waren sich beide einig: es geht nicht mehr um Wachstum, sondern um Erhalt und Optimierung der bestehenden Flächen. Oberweger warnte deutlich  vor den Konsequenzen einer veränderten Handelslandschaft: „Wenn wir es nicht schaffen die städtischen Handelsnetze und Flächen zu erhalten, werden wir in 10 Jahren sehr viel Verkaufsfläche und auch Arbeitsplätze verloren haben. Denn nicht alle E-Commerce Händler werden in stationäre Präsenzen investieren. Was jetzt verloren geht, wird verloren bleiben.“  Lindner sieht für internationale Markenboutiquen trotz hoher Mieten keine Alternative zu den teuren A-Lagen. Unabhängig von der Lage rückt er den Mensch in den Fokus. „Es geht zunehmend um die Emotionalisierung des POS und einen zusätzlichen Nutzen für den Kunden. Das zeigt sich auch darin, dass gastronomische Angebote und Dienstleistungen beim Einkaufen immer wichtiger werden.“

„Etikettenschwindel bei Pachtverträgen“
Mit der Aussage, dass viele Händler mehr zahlen als sie eigentlich müssten, sorgte Andreas Vonkilch, Jurist an der Universität Innsbruck, für Staunen im Publikum. „In Österreich wird zwischen Pacht- und Mietstandorten unterschieden. Diese Unterscheidung ist meist ein reiner Etikettenschwindel, um die Kosten für Gebäudeerhaltungspflichten dem Mieter umzuhängen. Denn laut aktueller Judikatur sind auch Pachtverträge Mietverträge.“

„Ein iPhone hat mehr Sex-Appeal als Blumenkohl“
Wie Lidl Österreich das neue Stationär vorlebt, schilderte Alexander Thurn, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des unternehmensinternen Immobilienressorts. „Öffnungszeiten, Raumordnung, Arbeitskosten machen allen im Kampf gegen Online zu schaffen. Wir haben uns aber an einen neuen Filialtyp gewagt, weil wir an stationär glauben. Was wir mit unseren Mitarbeitern können, kann kein Webshop der Welt. Lächeln, Freundlichkeit und persönliche Kommunikation funktioniert nur offline.“ Er ergänzt, dass Mitarbeiter zu finden und zu halten eine schwierige Aufgabe für einen Lebensmittelhändler ist, der im Kampf um gute Mitarbeiter auch mit anderen Branchen konkurriert. „Ein iPhone hat mehr Sex-Appeal als ein Blumenkohl.“ Investitionen in den stationären Handel lohnen sich für Thurn aber sowohl unternehmerisch als auch gesellschaftspolitisch.

„Der Kunde geht nach links und schaut nach rechts“
Mit welchen, meist leicht umzusetzenden aber oftmals nicht berücksichtigten Kniffen, Flächen optimiert werden können, erklärte Handelsexperte und Unternehmensberater Thomas Vogler: „Der Kunde geht nach links und schaut nach rechts. Machen Sie sich das Wissen um Verhalten und Psychologie zu Nutze. Sie können als Händler mit ganz einfachen Mitteln riesige Umsatzsteigerungen erzielen.“  Wie man stationär mit Garantie scheitert, ist für Vogler auch klar: „Schlechte Beratung ist der größte Supergau für einen stationären Händler.“

„Der Preis findet das Produkt“
Gelebte Digitalisierung im Handel stellte Umdasch gemeinsam mit Betten Reiter vor. Eigentümer Peter Hildebrand hat seine Filialen auf elektronische Preisschilder umgestellt und mit Digital Signage aufgerüstet. „Bei Preisaktionen können nun auch aktuelle Aktionspreise angezeigt werden.  Das ist ein großer Vorteil für Kunden und Mitarbeiter. Der Preis findet das Produkt, egal wo das Produkt hängt, der Preis kann zentral geändert werden. So bleibt mehr Zeit für Beratung.“ Michael Rodin-Lo von Umdasch, der das Projekt umgesetzt hat, sieht noch einen weiteren Vorteil von Digital Signage: „Wir können so verstärkt Emotionen am POS erzeugen.“

„Nicht einmal in England funktioniert die letzte Meile“
Über den idealen Standort von morgen und die Konkurrenz aus dem Web diskutierte eine hochkarätige Runde, bestehend aus Dieter Wasserburger, REWE International AG, Franz Pöltl, EHL Immobilien Gmbh, Nordal Cavadini, Oliver Wyman AG und Joachim Will, von der ecostra GmbH. „Lage, Lage, Lage hat auch heute noch Gültigkeit, Frequenz bleibt die wichtigste Komponente. Den Online-Handel nehmen wir nicht als Konkurrenz war. Wir leben im Multi-Channel-Zeitalter, da ist es selbstverständlich, dass man den Kunden auch diese Möglichkeit anbietet“, entzauberte Wasserburger das umgehende Schreckgespenst „Online“. Cavadini sieht günstigere Rahmenbedingungen für E-Commerce Pure-Player als für stationäre Händler, trotzdem erkennt er auch online viele ungelöste Probleme: „Unternehmen die die Last Mile betreiben, tun dies noch immer mit Verlusten. Nicht einmal in England funktioniert die letzte Meile“. Trotz Online-Boom beobachtet Pöltl eine ungebrochen starke Nachfrage nach Einzelhandelsimmobilien. „Es gilt „Big is beautiful“. Die schwachen Standorte fallen raus. Überall dort wo der Kunde einen eindeutigen Nutzen hat, wird der Standort funktionieren." „Auch zukünftig wird der weit überwiegende Teil stationär erwirtschaftet werden. Der Druck auf die Branche wird aber enorm werden. Erfolgreiche Läden werden als Destinationen erlebt. Die Ware tritt dabei in den Hintergrund. Es geht in Zukunft um den Einkauf als ein soziales Ereignis“, wagt Will einen Blick in die Zukunft.

„Mit Retro-Methoden schafft man keine Arbeitsplätze“
Den krönenden Abschluss des Standorttages bildete die Keynote von Georg Kapsch, CEO der Kapsch AG und Präsident der Industriellenvereinigung. Seine Rede war als Plädoyer für den Standort und für eine neue Standortpolitik zu verstehen.„Sowohl Handel als auch Industrie benötigen die richtigen Rahmenbedingungen. Jeder der wirtschaftet braucht gesellschaftspolitische und wirtschaftspolitische Offenheit. Nur Offenheit und Freiheit führen zu Wohlstandssteigerungen. Die Freiheit geht uns aber sukzessive verloren. Wir waren noch nie so stark reguliert wie heute“, tadelte Kapsch die österreichische Regulierungswut. Er nennt eine Reihe von Bereichen in denen es dringend Optimierungen bedarf: „Die Bürokratie ist in Österreich unfassbar. Bildung ist ein ganz wesentlicher Standortfaktor, der oftmals ignoriert wird. Ich bin überzeugt, dass das Thema Arbeitnehmerschutz vollkommen neu aufzusetzen ist, um den heutigen Arbeitswelten gerecht zu werden. Eine Steuer. Und Abgabenquote von 44% erdrückt alle Unternehmen.“ Die Digitalisierung sieht Kapsch als Chance und als alternativlos an. „Die Digitalisierung wird auch Jobs kosten, aber es ist die einzige Chance, dass wir wieder wettbewerbsfähig werden. Aktuell wird versucht mit Retro-Methoden Arbeitsplätze zu schaffen.  Wir brauchen aber wieder eine Vision, die auch mit zeitgemäßen Maßnahmen untermauert wird.“

Nach dem Standorttag blieb den Gästen noch ausreichend Zeit für ausgiebiges Networking bei der Verleihung des Goldenen Merkur. Die Kooperation zwischen Handelsverband und Handelszeitung vereinte zwei hochkarätige Veranstaltungen von großer Tradition zu einem Branchenevent der Extraklasse.

Veranstaltungsdetails

In Zeiten des digitalen Wandels muss der stationäre Filialhandel mit Innovationen und neuen Strategien reagieren, um erfolgreich zu bleiben. Aber wie?

Diese Frage wird mittels spannender Keynotes, einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion und innovativer Best Practice Cases von allen Seiten beleuchtet werden. Darüber hinaus werden juristische Gesichtspunkte und auch eine Flächenanalyse das Programm abrunden.

Im Anschluss an den halbtägigen Standorttag, wird die Branchenauszeichnung "Goldener Merkur" der Handelszeitung im Rahmen einer feierlichen Gala verliehen. 

Teilnehmer am Standorttag können kostenfrei an der "Goldener Merkur"-Gala & Dinner teilnehmen.

Goldener Merkur

Erstmals wird der „Goldene Merkur“ der Handelszeitung am Standorttag des Handelsverbandes verliehen

Eine Kooperation zwischen Handelsverband und Handelszeitung vereint zwei hochkarätige Veranstaltungen von großer Tradition zu einem Branchenevent der Extraklasse

Die Handelszeitung vergibt den Goldenen Merkur mittlerweile seit 1977 an engagierte und wirtschaftlich erfolgreiche Kaufleute und-Filialen des Lebensmitteleinzelhandels.

Direkt im Anschluss an den halbtägigen Standorttag, wird die Branchenauszeichnung der Handelszeitung im Rahmen einer feierlichen Gala verliehen. 

„Unsere Kooperation ist ein Glücksfall für alle Beteiligten. Zwei Veranstaltungen mit langer Tradition werden zu einem innovativen Branchenevent. Es freut mich sehr, dass wir unseren Teilnehmern mit der ´Goldenen Merkur`-Gala einen weiteren attraktiven Benefit bieten können. Handelsverband und Handelszeitung, das passt einfach“, so Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes.

Teilnehmer am Standorttag können kostenfrei an der Goldenen Merkur Gala teilnehmen. 

Sprecher

Keynote: Georg Kapsch

Präsident, Österreichische Industriellenvereinigung
Kapsch studierte Betriebwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 1989 ist er Mitglied des Vorstandes der Kapsch AG und seit Oktober 2001 deren CEO. Weiteres ist er seit 2000 CEO der Kapsch Group Beteiligungs GmbH und wurde im Dezember 2002 zum Mitglied des Vorstands der Kapsch TrafficCom AG ernannt  und ist seitdem auch dessen CEO. Seit 2012 fungiert Kapsch als Präsident der Industriellenvereinigung.

Keynote-Case: Johann "Hansi" Hansmann

Investor und Business Angel, Hansmen Group

Hansmann studierte Wirtschaftswissenschaften in Wien. Den grössten Teil seiner beruflichen Laufbahn bekleidete er Führungspositionen in der internationalen Pharmaindustrie in Österreich, Deutschland, England und Spanien. Nach einem Management Buy-out eines grossen Pharmawerkes in Spanien baute er mehrere Jahre lang sein eigenes Pharmaunternehmen auf, das er 2003 erfolgreich verkaufte. Seit dieser Zeit ist er aktiver Investor und Business Angel. Er hält Beteiligungen an busuu, renesim, diagnosia, durchblicker, mysugr, whatchado, tractive, shpock, linemetrics, anyline, kiweno, playbrush und pioneers . Runtastic und Shpock begleitete er bis zu den spektakulären Exits 2015. Er ist Präsident der ‚Austrian Angels Investors Association’, wurde 2016 als 'Best European Early Stage Investor' ausgezeichnet.

Keynote-Case: Maximilian Hemmerle

Juwelier und Geschäftsführer, renesim GmbH

Zusammen mit seinem Vater Franz Hemmerle kreiert der Geschäftsführer und kreative Leiter von RENÉSIM, Schmuckstücke mit großer Raffinesse und viel Liebe zum Detail. Auch bei den Individualanfertigungen fließt die reiche Erfahrung und das feine Gespür für Formen und Farben in die Kreationen ein. So entstehen wahre Meisterstücke.

Nordal Cavadini

Partner, Oliver Wyman AG
Cavadini hat mehr als zehn Jahre Beratungserfahrung in der Handelsindustrie aus Europa inklusive Osteuropa und Großbritannien. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit liegen auf Category Management, Einkauf, Logistik und IT sowohl für Einzelhändler (Lebensmitteleinzelhandel, Fachhandel, DIY) als auch für Hersteller. Er begleitet umfangreiche Transformationsprogramme, die ausgehend von den zentralen Bereichen bedeutende Veränderungen im Vertrieb und am POS erfordern.

Peter Hildebrand

Eigentümer, Reiter Betten & Vorhänge GmbH

Nach dem Studium der Elektrotechnik an der Universität Graz, war Hildebrand von 1977 bis 1989 beim Erdölunternehmen Schlumberger Overseas SA, Middle East, Europa und bei Wireline & Testing Japan & South Korea als Manager tätig. 1989 begann Hildebrand seine Karriere bei Betten Reiter & Vorhänge GmbH und ist seit 2005 gemeinsam mit seiner Frau Mehrheitseigentümer. 

Robert Ilijason

Gründer und Innovator, Näraffär
Ilijason ist ein IT Berater spezialisiert auf Datenbanken und Informationsdiensten, hauptsächlich arbeitet er an Automationsprozessen und am Datenfluss. Zu seinen Kunden zählen Ericsson, TeliaSonera und IKEA. Seit einigen Monaten ist er als Händler tätig und hat einige personallose Geschäfte eröffnet.

Gabriele Jiresch

Chefredakteurin Handelszeitung, Wirtschaftsverlag

Nach dem Studium der Politikwissenschaften und Publizisitk/Geschichte war Jiresch als Fachredakteurin im Bohmann-Verlag sowie als Event- und Marketingleiterin bei Hübner & Hübner tätig. Im Jahr 1998 begann sie ihre Karriere im Wirtschaftsverlag, wo sie seit bereits 15 Jahren als Chefredakteurin für die Handelszeitung verantwortlich ist.

Hannes Lindner

Geschäftsführer, Standort + Markt Beratungsgesellschaft m.b.H.

Lindner ist seit 1998 geschäftsführender Gesellschafter von Standort + Markt. Er studierte Betriebswirtschaft und Marketing in Wien, danach  widmet er sich der Standortoptimierung internationaler Filialnetze sowie der standorttechnischen Beurteilung von Handelsimmobilien. Lindner sieht sich als analytisches und kommunikatives Bindeglied zwischen der Handelslandschaft und der Immobilienwelt.

Stephan Mayer-Heinisch

Portrait Stephan Mayer-Heinisch

Präsident, Handelsverband
Vor der Gründung der S. Mayer-Heinisch Consult GmbH 2005 war Mayer-Heinisch von 2001 bis 2005 Leiter der Konzernkommunikation der Leder & Schuh AG und von 1985 bis 2001 Geschäftsführer der Leder & Schuh-Töchter Humanic, Shoe4You, Dominici und Mega Socks. Zudem ist er Obmann des Austrian Council of Shopping Centers und Präsident des Österreichischen Handelsverbands.

Michael Oberweger

Geschäftsführer, COMFORT Austria GmbH

Oberweger studierte an der Technischen Universität Wien und war bis 2014 auch mehrere Jahre Lehrbeauftragter am Continuing Education Center der TU Wien. In der Bewertung von Standorten und Expansionsplänen schöpft er aus seiner jahrelangen Erfahrung als Standortplaner, Handelsexperte und Head of Consulting bei RegioPlan. Anfang 2014 beendete er seine über 10 Jahre dauernde Tätigkeit bei RegioPlan und begründete mit seinem Einstieg als Partner und Geschäftsführer der COMFORT Austria seine Selbständigkeit.

Franz Pöltl

Geschäftsführender Gesellschafter, EHL Immobilien GmbH

Pöltl ist seit 2008 Geschäftsführer der auf Investmenttransaktionen spezialisierten EHL Investment Consulting GmbH. Davor war er 18 Jahre in leitender Funktion für Immobilienfonds von österreichischen Großbanken sowie als Geschäftsführer von Immobilienkapitalanlagegesellschaften tätig. Pöltl ist ausgewiesener Experte für den An- und Verkauf von großvolumigen Immobilien und –portfolios.

Michael Rodin-Lo

Umdasch Shopfitting Group GmbH

Rodin-Lo ist Gründer und Geschäftsführer von MMIT Retail – das auf Digital Signage spezialisierte Unternehmen der Umdasch Shopfitting Group. Noch während seines Informatik-Studiums an der Universität Linz führte es Rodin-Lo sehr rasch in die Retail-Welt und deren digitale Herausforderungen. Er gilt als ausgewiesener Experte in den Bereichen elektronische Werbung und digitale Preisauszeichnung am Point-of-Sale.

Alexander Thurn

Mitglied der Geschäftsleitung, Lidl Österreich GmbH

Thurn ist studierter Betriebswirt und bereits seit 1997 für die Unternehmensgruppe Lidl tätig. Der ausgewiesene Immobilien- und Standort-Experte war vor seiner Tätigkeit bei Lidl Österreich rund 14 Jahre für die Expansion der Region München bei Lidl Deutschland verantwortlich. 2011 wechselte er als Geschäftsführer Immobilien nach Salzburg. Seit 2013 ist Thurn Mitglied der Geschäftsleitung von Lidl Österreich und leitet in dieser Funktion den Beschaffungsbereich sowie das komplette Immobilienressort inklusive Expansion für ganz  Österreich. 

Andreas Vonkilch

Universitätsprofessor, Institut für Zivilrecht, Universität Innsbruck

Vonkilch lehrt am Institut für Zivilrecht an der Universität Innsbruck, ist Verfasser zahlreicher Fachartikel und Entscheidungsbesprechungen zum Thema Wohnrecht, sowie Mitherausgeber und Kommentator des im Springer Verlag erschienenen Großkommentars zum österreichischen Wohnrecht und „of Counsel“ bei Schaffer Sternad Rechtsanwälte. Neben umfangreicher Vortrags- und Lehrtätigkeit im Bereich des Wohnrechts ist er überdies auch Mitglied des wohnrechtlichen Arbeitskreises beim Bundesministerium für Justiz. 

Dieter Wasserburger

Leiter des Konzernbereichs Immobilien und Expansion, REWE International AG

Dieter Wasserburger ist seit 25 Jahren bei der REWE-Group in leitenden Funktionen tätig. Der ausgewiesene Standort- und Immobilienexperte ist seit 1999 Prokurist der REWE International Dienstleistungsgesellschaft m.b.H.  Seit 2007 verantwortet er als Leiter des Konzernbereichs Immobilien und Expansion die Entwicklung der rund 2.500 Filialen der REWE International AG in Österreich. Seit 2009 ist er u.a. auch Geschäftsführer der BILLA Immobilien GmbH.

Joachim Will

Geschäftsführer, ecostra GmbH

Will studierte Soziologie, Volkswirtschaft und Politikwissenschaft an den Universitäten Tübingen, Konstanz und an der LSE London School of Economics. Nach Abschluss seines Studiums, arbeitete er als Projektleiter bei der GMA Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung, Ludwigsburg, als Geschäftsführer der GMA-Zweigniederlassung in Wien und als Head of Research and Consulting bei der Thomas Daily GmbH in Freiburg. Will ist Autor von Fachbüchern und verschiedensten Aufsätzen zu Themen der Immobilien-wirtschaft und der Handelsentwicklung, insbesondere auch im Bereich der Factory Outlet Center.

Rainer Will

Geschäftsführer, Handelsverband
Seit Ende 2014 ist Will Geschäftsführer des Handelsverbands. Zuvor war er im Kabinett von Vizekanzler und Wirtschaftsminister Mitterlehner als wirtschaftspolitischer Berater und beim Austria Wirtschaftsservice (aws) tätig. Er arbeitete jahrelang in unterschiedlichen Unternehmen der Privatwirtschaft und studierte Betriebswirtschaft an der WU Wien und der London School of Economics.

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