Fußball-EM: Wir werden Europameister! 19% der Österreicher:innen sind davon überzeugt. Auch der Handel zählt zu den Gewinnern.

Handel erwartet Zusatzumsätze von 80 Mio. Euro durch UEFA Euro 2024. Schon vor dem Anpfiff steht für ein Fünftel der Bevölkerung fest: Die Rangnick-Elf wird das Endspiel gewinnen.

Wien, 5. Juni 2024 - Am 14. Juni ist es soweit: Dann ist in München Anpfiff für die Fußball-Europameisterschaft 2024 der Männer, offiziell UEFA Euro 2024. Das Mega-Event dauert einen Monat lang und zieht massive Aufmerksamkeit auf sich.

„Der Anpfiff der Fußball-Europameisterschaft sorgt auch im österreichischen Handel für Jubelstimmung, denn wir erwarten uns dadurch Zusatzumsätze von rund 80 Mio. Euro. Große Sportereignisse sorgen im Einzelhandel für wichtige Umsatzimpulse, denn sie kurbeln den Konsum an. Insbesondere der Lebensmittelhandel, die Sportgeschäfte und der Elektronikhandel profitieren davon“, so Rainer Will, Geschäftsführer des freiwilligen, unabhängigen und überparteilichen Handelsverbands.

Zwei von drei Männern sehen zu – aber auch vier von zehn Frauen

Laut dem jüngsten Consumer Check des Handelsverbands gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Mindtake haben 54 % der Bevölkerung unseres Landes vor, die Fußball-EM aktiv mitzuverfolgen und sich Spiele im Fernsehen oder im Rahmen von Public Viewings anzusehen. Während bei den Männern gleich zwei von drei die UEFA Euro verfolgen wollen, outen sich bei den Frauen immerhin 42 % als (Männer-)Fußball-Fans. Unter den jüngeren Altersgruppen gibt es überraschenderweise deutlich mehr Fußballbegeisterte als bei den älteren (18 – 29 Jahre: 62 %; 30 – 39 Jahre: 59 %).

Top-Seller: Knabbereien und alkoholische Getränke

Wer sich ein Fußball-Match ansieht, braucht natürlich auch Verpflegung, Snacks und Fanartikel – und so mancher leistet sich aus diesem Anlass vielleicht sogar ein neues TV-Gerät. „Im Schnitt geben jene Menschen, die die EM verfolgen, etwa 30 Euro zusätzlich aus“, berichtet Handelssprecher Rainer Will. „Am meisten davon fließt in den Lebensmittelhandel und hin zu den Nahversorgern.“

Gefragt sind dabei vor allem Knabbereien und alkoholische Getränke sowie – mit einigem Abstand – alkoholfreie Getränke und Softdrinks. Fast jede:r Fünfte kauft auch Grillgut und gibt dafür im Schnitt 35 Euro aus. Jene, die zu Sport- oder Fan-Artikeln greifen (15 %), kalkulieren dafür mit Ausgaben in Höhe von 42 Euro. Zwar kaufen nur wenige (6 %) auch eigens Dekorations-Artikel, zeigen sich dafür aber mit durchschnittlich 83 Euro an Zusatzausgaben besonders spendabel.

Lebensmittelhandel & Sportgeschäfte profitieren

Und wer kann mit den meisten zusätzlichen Umsätzen rechnen? Auch diese Frage beantwortet der HV-Consumer-Check:

•    Lebensmittelgeschäfte & Nahversorger (68 % der Befragten kaufen dort)
•    andere stationäre Fachgeschäfte (16 %)
•    ausländische Online-Shops (14 %)
•    Online-Marktplätze (14 %)
•    Sportgeschäfte (9 %)
•    österreichische Online-Shops (9 %)
•    Elektro- oder Elektronikfachhandel (5 %)

Österreich ist schon jetzt Sieger der Herzen

Doch die wichtigste Frage ist natürlich: Wer wird Europameister? Und da ist für die Österreicher:innen die Entscheidung schon vor dem Anpfiff – im Eröffnungsspiel trifft Gastgeber Deutschland auf Schottland – gefallen: 19 % glauben, dass unsere Nationalelf das Turnier gewinnt. Besonders optimistisch sind dabei die jungen Fußballfans: Unter den 18- bis 29-Jährigen sowie den 30- bis 39-Jährigen sieht jede:r Vierte (25 %) Österreich als künftigen Europameister. Das komplette Spitzen-Ranking:

•    Österreich: 19 %
•    Frankreich 15 %
•    Spanien 12 %
•    Deutschland: 10 %
•    Italien: 10 %
•    England 8 %
•    Portugal 5 %
•    Kroatien: 4 %
•    Niederlande 4 %

Umsätze auch abhängig von Turnierverlauf

Wie das Turnier tatsächlich ausgeht, wissen wir erst am 14. Juli, wenn in Berlin das Finale gespielt wird. Auch der Handel kann erst dann seine Bilanz ziehen. „Die tatsächliche Entwicklung der EM-Umsätze im Einzelhandel hängt natürlich auch mit dem Turnierverlauf zusammen. Wenn unsere Mannschaft tatsächlich so gut abschneidet, wie das die Österreicher:innen erwarten, könnte das die Konsumstimmung und deren volkswirtschaftliche Effekte noch spürbar steigen lassen“, so Handelsverbands-Chef Rainer Will.

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