DIGITAL VISIBILITY REPORT 2020 - POST COVID-19

   

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Post-Covid: Größte Studie zur Suchmaschinen-Sichtbarkeit im österreichischen Einzelhandel: Der Handelsverband Digital Visibility Report 2020.

Heimwerken? Obi! Möbel? XXXLutz! Bio? Adamah! Diese Händler sichern sich – mit oder trotz Corona – die beste Sichtbarkeit in der Suchmaschine Google. Zum zweiten Mal in Folge haben Handelsverband und otago den Einzelhandel anhand von 50.000 Keywords analysiert (Erhebungszeitraum 07/2020).

Die A-Lage in der digitalen Welt ist die erste Ergebnisseite der Suchmaschine Google. Wer es dorthin nicht schafft, wird vom Konsumenten schlicht nicht gesehen. Wie steht es um die „digitale Lage“ des österreichischen Einzelhandels? Welche Händler haben sich die besten Google-Positionen gesichert? Welche Verschiebungen sind auf den Lockdown und den damit verbundenen Shift hin zum Online-Handel zurückzuführen?

Der Handelsverband präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Onlinemarketing-Spezialisten otago Online Consulting die größte Studie zur Suchmaschinen-Sichtbarkeit im österreichischen Einzelhandel. 50.000 Keywords wurden anhand von rund 1 Mio. Datensätzen analysiert.

Lage, Lage, Lage – die Standortfrage stellt sich nicht nur für Filialen, sondern auch für die Positionierung in der digitalen Welt. 85% der Konsumenten suchen Informationen zu Einzelhandelswaren im Internet. Google ist das digitale Shopping-Center, die digitale Einkaufsstraße“, sagt Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes. Wer in Google nicht gefunden wird, der erzielt auch keinen Traffic; und ohne Traffic keine Kaufabschlüsse. „Die Covid-Krise kurbelt diesen Trend weiter an: 77% der Lockdown-Online-Shopping-Neulinge werden wahrscheinlich auch künftig weiter online einkaufen.

Die Edition 2020 des Digital Visibility Index zeigt: Insgesamt sind die österreichischen Händler sehr gut aufgestellt; stationäre Händler, die konsequent ihre Omnichannel-Strategie ausbauen, behaupten sich bestens gegen den digital-affinen internationalen Online-Handel: In den Warengruppen Wohnen & Einrichten, Heimwerken & Garten oder Computer & Elektronik belegen die Omnichannel Händler XXXLutz, Obi und MediaMarkt den ersten Platz.

Jan Königstätter, Eigentümer von otago: „Zeigen Sie, was Sie können und machen Sie sich sichtbar! Eine für Suchmaschinen optimierte Seite, gute Seitengeschwindigkeit und relevanter Content zu Ihrem Angebot macht Sie dann sichtbar, wenn Menschen nach Ihren Produkten suchen.

Covid-Fußabdrücke im Digital Visibility Report

Die Daten für den Digital Visibility Report 2020 wurden im Juli erhoben, beeinflusst noch durch das Online-Verhalten in Lockdown. Dies schlägt sich spürbar im Report wieder: Wurden 2019 noch 6 von 8 Warengruppen-Charts von Omnichannel Händlern angeführt, sind es jetzt nur noch 4 von 8. Amazon.de hat in nahezu allen Sparten kräftig aufgeholt: In der Warengruppe „Heimwerken & Garten“ hat der Händler gleich 12 Ränge aufgeholt und sich in der Warengruppe Drogerie & Parfümerie an die Spitze gesetzt.

Die im Lockdown am stärksten nachgefragten Einzelhandelswaren haben aber auch neue Händler in die Charts katapultiert: dehner.at, baldur-garten.at, pflanzmich.at und meingartenshop.at haben mit ihrer SEO-Strategie die Freizeitgärtner optimal angesprochen. Fressnapf.at und zooroyal.at haben mit smartem Content die Haustierhalter geködert. Dass Fahrradfahren nicht nur ein gesunder, lockdown-tauglicher Freiluft-Sport ist, sondern auch eine Beförderungsalternative zu den Öffis darstellt, konnte bikester.at suchmaschinenoptimal bedienen – neben weiteren sechs reinen Fahrradhändlern.

Dass es auch ein spezialisierter Onlineshop für Heimfitnessgeräte (sport-tiedje.at) sowie eine Hobby-, Bastel- & Handarbeitsplattform in die Top-20 geschafft haben, ist sicherlich auch dem Extra an CoV-Freizeit zuzuschreiben.

"Die starke Sichtbarkeit der Pure Onliner bereitet mir keine Sorge. Viele stationäre Händler haben in der Krise erstmals konsequent in eCommerce investiert. Ich bin überzeugt, dass Omnichannel-Anbieter diesen Boden langfristig gut machen", so Rainer Will.

Spezialisten punkten – Nische rockt

In manchen Warengruppen ringen die Einzelhändler mit eher ungewöhnlichen Mitbewerbern um die Sichtbarkeit in der Suchmaschine, so etwa im Bereich Lebensmittel. Hier haben Rezeptplattformen wie gutekueche.at oder ichkoche.at eine hohe Sichtbarkeit, sie belegen im Branchenranking die vier ersten Plätze. Obwohl diese Plattformen keinerlei Lebensmittel verkaufen, haben sie relevanten Content aufgebaut.

Dass die Suchmaschine sehr spezifischen Content belohnt, wird spätestens klar, wenn man die Top-Performer der Subkategorien betrachtet: Wer in Google eine Brille sucht, der kommt an misterspex.at mit einem Sichtbarkeitsanteil von 13% nicht vorbei. In Sachen Kindermode hat sich tausendkind.at gut sichtbar positioniert, und Bio-Gemüse findet man schnell bei adamah.at. Jeder 5te Radsportinteressierte wird via Google an bikester.at geroutet. Der Wert ist so hoch, dass sich bikester.at damit auch gleich die Erstplatzierung in „Sport & Freizeit“ insgesamt sichert. Fazit: Nicht immer sind die größten auch die digital sichtbarsten.

Überschall-SEO – Steile Neueinsteiger

Dass SEO sich auszahlt und der Zug nie abgefahren ist, machen gleich drei Händler vor: mueller-drogerie.at war 2019 gar nicht in den Charts vertreten, ist dieses Jahr aber – nach einigen Pure Online Playern – der führende Omnichannel Händler im Ranking. Zwei weitere prominente Neueinsteiger: Spar.at hat sich zielsicher zum zweitsichtbarsten Händler im Lebensmittelhandel, morawa.at zum drittsichtbarsten bei Büchern hochoptimiert.

Der schnellste Weg an die Spitze: Vergleichsplattformen & Marktplätze

Über alle Branchen hinweg sehr gut platziert sind Preisvergleichsplattformen und Marktplätze. Branchenübergreifend erzielt – wenig überraschend – Amazon die besten Ergebnisse (33%), wenn man aber die Hoheit über seinen Verkaufskanal behalten möchte, sind idealo.at (20%) und willhaben.at (10%) sehr sichtbare Alternativen.

Shops, die also (noch) keine wettbewerbsfähige, generische Position in der Suchmaschine erreichen, können sich via Vergleichsplattformen und Marktplätze eine gute Sichtbarkeit erkaufen. Oder eben durch bezahlte Google Ads. Langfristig kostengünstiger ist es aber, das eigene Online-Angebot für die Suchmaschine zu optimieren.

Top-Retailer nach Warengruppe (ohne Spezialisten)

Lebensmittel

  • billa.at (Platz 6)
  • spar.at (Platz 10)
  • mpreis.at (Platz 13)

Fashion & Accessoires

  • zalando.at (Platz 1)
  • ottoversand.at (Platz 2)
  • amazon.de (Platz 3)

Wohnen & Einrichten

  • xxxlutz.at (Platz 1)
  • moebelix.at (Platz 2)
  • home24.at (Platz 3)

Heimwerken & Garten

  • obi.at (Platz 1)
  • hornbach.at (Platz 2)
  • amazon.at (Platz 4)

Computer & Elektronik

  • mediamarkt.at (Platz 1)
  • saturn.at (Platz 2)
  • amazon.de (Platz 3)

Drogerie & Parfümerie 

  • amazon.de (Platz 1)
  • notino.at (Platz 2)
  • flaconi.at (Platz 3)

Bücher & Papierbedarf 

  • amazon.de (Platz 1)
  • thalia.at (Platz 2)
  • morawa.at (Platz 9)

Sport & Freizeit 

  • bikester.at (Platz 1)
  • intersport.at (Platz 2)
  • hervis.at (Platz 3)

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Kontakt: Lukas Pigal, otago Online Consulting, +43 1 996 21 05 14, lukas.pigal@otago.at

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Mag. Isabel Lamotte
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