Wirtschaftsförderungen für den Handel

Förderungen sind ein wichtiges Instrument, um Wirtschaftszweige gezielt zu unterstützen, Starthilfe für Unternehmensgründungen zu leisten, Forschung zu fördern oder Investitionen zu ermöglichen, beispielsweise in die Unternehmensdigitalisierung.

Auch für die Handelsbranche gibt es eine große Zahl an Förderungen, die von Investitions- oder Beratungszuschüssen, vergünstigten Krediten über Haftungs- und Garantieübernahmen bis hin zu Begünstigungen bei Abgaben und Gebühren reichen.

Es lohnt sich, insbesondere vor einer anstehenden Investition, die Möglichkeit einer Förderung auszuloten. Auf dieser Plattform finden Sie die wichtigsten Links zu relevanten Fördergebern sowie Partner, die Ihnen förderbare Leistungen anbieten.

Nationale (Wirtschafts-)Förderstellen

Lokale (Wirtschafts-)Förderstellen

Ausgewählte Förderungen für den Handel

KMU.E-Commerce: Bis zu 30% Förderquote (ab 8.9.2020; first come first serve!)

Mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss werden gezielt E-Commerce-Projekte von KMU unterstützt. Gefördert werden 30 Prozent der Projektkosten von mindestens 2.000 und maximal 100.000 Euro. Gefördert werden der Ausbau und die Einführung von Online-Shops, die Nutzung von Vertriebs- und Dienstleistungsplattformen, aber auch die Einrichtung von E-Commerce-Geschäftsprozessen bis hin zur Einrichtung von E-Commerce-Gütezeichen. Mehr Info . Mehr Info

aws Investitionsprämie: Bis zu 14% Förderquote (bis 28.2.2021)

Um die österreichische Wirtschaft in Folge der Corona-Krise zu unterstützen, hat die Bundesregierung mit der aws Investitionsprämie ein neues Förderungsprogramm konzipiert, welches ein Anreiz für Unternehmensinvestitionen schafft und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Betriebstätten, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätze und die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich leistet. Mehr Info

Nahversorgung und Digitalisierung: Bis zu 50% Förderquote (bis 31.12.2021)

Die Wirtschaftsagentur Wien fördert Nahversorgungsunternehmen, um ihre Konkurrenzfähigkeit und Nahversorgungsfunktion langfristig zu sichern, beispielsweise Betriebe, die ihr Geschäftslokal umbauen oder sich neue Maschinen anschaffen. Dieses Förderprogramm unterstützt Nahversorgungsunternehmen auch dabei, Digitalisierungsmaßnahmen (wie z. B. Onlineshop, online Ordersystem ...) umzusetzen.

Wer: Kleinstbetriebe mit unter 10 Beschäftigten sowie Gründerinnen und Gründer

Was: Anlagen und Maschinen, bauliche Maßnahmen, Sach- und Materialkosten, immaterielle Anlagengüter, externe Dienstleistungen

Förderkriterien: Das Vorhaben muss dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens mittel- und langfristig zu erhalten oder auszubauen sowie qualitative Mindestmaßstäbe erfüllen (z. B. Schaffung neuer Arbeitsplätze, Einführung neuer Produkte oder Maßnahmen der Qualitätssicherung u. dgl.)

Mehr Info

Förderung internationaler Expansionen: Bis zu 50% Förderquote (bis 31.12.2022)

Das Förderprogramm Internationalisierung Fokus unterstützt Unternehmen, die neue internationale Märkte erschließen.

Wer: kleine und mittlere Unternehmen

Was: Kosten, die mit der Umsetzung eines Internationalisierungsplans einhergehen (interne Personalkosten, externe Dienstleistungen, Sach- und Materialkosten, Reisekosten)

Förderkriterien: Angemessenheit des Internationalisierungsplans zur Erreichung der Ziele, Ausmaß der angestrebten Veränderung für das Unternehmen und der Herausforderung, Nachvollziehbarkeit der Motivation und der Ziele

Einreichung: Laufend online mit dem Online-Förderantrag. Der Förderantrag ist vor Projektbeginn zu stellen.

Mehr Info

   

Tipps zum Thema Förderungen

Bevor man einen Antrag auf Förderung stellt, sollte man sich folgende Fragen stellen.

Wer bin ich? Was mache ich?

  • Kleines, mittleres oder großes Unternehmen
  • Eigentumsverhältnisse, Verflechtungen
  • Unternehmensgegenstand
  • Alter des Unternehmens

Wofür möchte ich in den nächsten 2 Jahren Geld ausgeben?

  • Art und Inhalt des Vorhabens
  • Kostengliederung
  • Durchführungszeitraum
  • Standort des Projekts
  • erwartete Projektauswirkungen (wirtschaftlich, inhaltlich, Arbeitsplätze)

Woher soll das Geld dafür kommen?

  • Ausfinanzierung gesichert?
  • Risikoteilung gewünscht / erforderlich?
  • Eigenmittel von außen?
  • gewünschte Förderungsart?