Wirtschaftsförderungen für den Handel

Förderungen sind ein wichtiges Instrument, um Wirtschaftszweige gezielt zu unterstützen, Starthilfe für Unternehmensgründungen zu leisten, Forschung zu fördern oder Investitionen zu ermöglichen, beispielsweise in die Unternehmensdigitalisierung.

Auch für die Handelsbranche gibt es eine große Zahl an Förderungen, die von Investitions- oder Beratungszuschüssen, vergünstigten Krediten über Haftungs- und Garantieübernahmen bis hin zu Begünstigungen bei Abgaben und Gebühren reichen.

Es lohnt sich, insbesondere vor einer anstehenden Investition, die Möglichkeit einer Förderung auszuloten. Auf dieser Plattform finden Sie die wichtigsten Links zu relevanten Fördergebern sowie Partner, die Ihnen förderbare Leistungen anbieten.

Nationale (Wirtschafts-)Förderstellen

Lokale (Wirtschafts-)Förderstellen

Ausgewählte Förderungen für den Handel

Nahversorgung und Digitalisierung: Bis zu 50% Förderquote (bis 31.12.2021)

Die Wirtschaftsagentur Wien fördert Nahversorgungsunternehmen, um ihre Konkurrenzfähigkeit und Nahversorgungsfunktion langfristig zu sichern, beispielsweise Betriebe, die ihr Geschäftslokal umbauen oder sich neue Maschinen anschaffen. Dieses Förderprogramm unterstützt Nahversorgungsunternehmen auch dabei, Digitalisierungsmaßnahmen (wie z. B. Onlineshop, online Ordersystem ...) umzusetzen.

Wer: Kleinstbetriebe mit unter 10 Beschäftigten sowie Gründerinnen und Gründer

Was: Anlagen und Maschinen, bauliche Maßnahmen, Sach- und Materialkosten, immaterielle Anlagengüter, externe Dienstleistungen

Förderkriterien: Das Vorhaben muss dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens mittel- und langfristig zu erhalten oder auszubauen sowie qualitative Mindestmaßstäbe erfüllen (z. B. Schaffung neuer Arbeitsplätze, Einführung neuer Produkte oder Maßnahmen der Qualitätssicherung u. dgl.)

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Förderung internationaler Expansionen: Bis zu 50% Förderquote (bis 31.12.2022)

Das Förderprogramm Internationalisierung Fokus unterstützt Unternehmen, die neue internationale Märkte erschließen.

Wer: kleine und mittlere Unternehmen

Was: Kosten, die mit der Umsetzung eines Internationalisierungsplans einhergehen (interne Personalkosten, externe Dienstleistungen, Sach- und Materialkosten, Reisekosten)

Förderkriterien: Angemessenheit des Internationalisierungsplans zur Erreichung der Ziele, Ausmaß der angestrebten Veränderung für das Unternehmen und der Herausforderung, Nachvollziehbarkeit der Motivation und der Ziele

Einreichung: Laufend online mit dem Online-Förderantrag. Der Förderantrag ist vor Projektbeginn zu stellen.

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Tipps zum Thema Förderungen

Bevor man einen Antrag auf Förderung stellt, sollte man sich folgende Fragen stellen.

Wer bin ich? Was mache ich?

  • Kleines, mittleres oder großes Unternehmen
  • Eigentumsverhältnisse, Verflechtungen
  • Unternehmensgegenstand
  • Alter des Unternehmens

Wofür möchte ich in den nächsten 2 Jahren Geld ausgeben?

  • Art und Inhalt des Vorhabens
  • Kostengliederung
  • Durchführungszeitraum
  • Standort des Projekts
  • erwartete Projektauswirkungen (wirtschaftlich, inhaltlich, Arbeitsplätze)

Woher soll das Geld dafür kommen?

  • Ausfinanzierung gesichert?
  • Risikoteilung gewünscht / erforderlich?
  • Eigenmittel von außen?
  • gewünschte Förderungsart?